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Tala, 14 Wochen

Was stimmt mit der Zeit nicht? Kann die mal bitte jemand anhalten? Tala hat ihre erste Zahnlücke!!! Wie geht das? Ich bin erschüttert. Sie mag vielleicht etwas früh dran sein, aber es lässt sich nicht leugnen: Mein Wölfchen ist auf dem Wege ein Wolf zu werden:(
Was wir in den 3 Wochen alles trainiert haben, habe ich heute Morgen in einem kleinen Video zusammengefasst. Wie ich nun schon mehrfach gesagt habe: Dieser Hund ist wirklich ein Geschenk des Himmels!

So tolle Hunde

Es kommt eigentlich nicht selten vor, dass ich stolz auf meine Hunde bin und mich genötigt sehe, es ihnen permanent zu sagen. Dieses Wochenende war aber schon extrem.
Am Freitagabend waren wir zum Weihnachtsessen bei Daniels Chef eingeladen. Er hat uns zu sich nach Hause eingeladen und wir durften Tala mitnehmen. Daniel, dem immer alles zu viel ist mit meinen Hunden und „wie willst du das alles schaffen“ und „ich finde, zwei Hunde reichen“ und „brauchst du ernsthaft noch einen“, der selbe Daniel hat mich Freitagmittag schon angerufen um mir mitzuteilen, dass er sich Gedanken gemacht hat, ob wir Tala abends nicht vielleicht zu Freunden bringen, die auch Hunde haben. Darüber hat er mit seinem Chef gesprochen und er meinte, wir sollten sie einfach mitbringen. Gut, gesagt, getan. Wir also mit Tala hin und sie fühlte sich dort wie zuhause. Sprich: Sie hat mit dem Hund vom Maler, der auch dabei war, eine kleine Hetzjagd veranstaltet, so wie sie es hier mit den Terriern regelmäßig tut, bzw die Terrier eher mit ihr und deshalb haben wir sie während des Essens in eine Box getan. Und wie wir sie so in die Box tun, legt sie sich einfach hin und pennt. Sie hat nicht einen Ton gesagt. Nach dem Essen lag sie wie ein Lämmchen auf meinem Schoß und hat ebenfalls keinen Ton gesagt. Und wenn ich so an meine 3 Terrier denke, die ich irgendwo mit hin nehmen würde… Ja, da habe ich lustige Bilder im Kopf 😀
Am Samstagmorgen klingelte der Wecker um 5.03, damit Daniel aka Mr Monk sich aufregt, denn man stellt Wecker nur um 5.00, oder um 5.05, um 5.10 usw. So fängt der Tag finde ich richtig schön an:)Wir waren auf dem Weg in die HAW zur Winterlaufserie, wovon ich nur 2 Wochenenden mitlaufe. Mein ursprünglicher Plan war es, mit Alanis mein erstes Turnier zu laufen. Aber diesen Plan hatte ich nicht schon lange, diesen Plan hatte ich erst Ende Oktober. Und da das Wetter danach so schlecht war und ich meine alten Holz- Pedigree- Geräte in die Garage geräumt habe, damit sie nicht vollends vergammeln, hatte ich einfach nicht mehr genug Gelegenheiten, mit Alanis zu trainieren. Dann fangen wir nächstes Jahr eben in der A0 an. Ist dann einfach so. Besser als jetzt mit einem Hund zu starten, der noch Hilfe an den Zonen braucht (und gerade ziemlich läufig ist und daher eh nochmal sensibler. Trauma? Nein danke!). Ich habe also gefragt, ob ich mit ihr als weißer Hund starten darf, allerdings nur den Jumping. Als Richterin hatten wir Martina Wess vom SV und ihre Parcoure liebe ich einfach. Die laufe ich so gerne! Mit allen Hunden. Und so hatte ich schon ein fettes Grinsen im Gesicht während der Parcoursbegehung und konnte es kaum erwarten, das erste Mal mit meinem ersten, selbstgezüchteten Hund, Lanes Erstgeborenen an den Start zu gehen- wenn auch außerhalb der Wertung. Natürlich musste es aber wieder etwas anders kommen als so perfekt, wie es den Anschein machte, dass es werden würde. Als Medium heruntergelegt wurde musste der Sprecher aufs Klo, Alanis fand dann den Boden recht interessant und war etwas abgelenkt, weswegen ich nochmal nach vorne gegangen bin um ein paar Kekse zu holen. Da eierte dann eine Frau rückwärts mit ihrem Parson auf uns zu, und obwohl ich zweimal VORSICHT gesagt habe (wenn man keine Augen im Hinterkopf hat, sollte man es einfach lassen!) hörte sie einfach mal nicht hin, warum auch, rannte fast in mich hinein, nein, ich konnte nicht ausweiche wegen den Absperrungsboxen, und ihr dummer Hund wollte Alanis natürlich fressen. Die schrie dann wie am Spieß und ich war kurzerhand nicht mehr sicher, ob ich jetzt wirklich mit ihr starten soll oder nicht zwecks Fehlverknüpfung. Ganz ehrlich, ich liebe ja Parson Russell Terrier. Und ich weiß, dass die Garstigkeit und die Schärfe, die diese Rasse mit sich bringt, eben in den Hunden zum Teil sehr tief verankert ist. Ich weiß es vor allem deshalb so genau, weil Polly sie auch hat. Ich sage immer, wenn  bei uns einer einbricht, in einem Jahr oder so, dann schreckt Tala durch Optik ab, denn sie bellt auf keinen Fall wenn es an der Tür klingelt oder jemand fremdes herin kommt, die Manchester machen Lärm und Hysterie und Polly, tja, die Polly beißt. Und das nicht zu knapp. 6kg totale Aggression, wenn es sein muss. TROTZDEM! würde Polly niemals einen anderen Hund angehen, einfach so, weil sie erzogen ist. Es kotzt mich so an. Und dann heißt die tolle Verallgemeinerung: „Scheiß Terrier.“ Sorry, wie soll ein kleiner Hund, der sich im Bau mit Füchsen und Dachsen und anderen gleichgroßen oder größeren Tieren anlegen muss, denn bitte vom Temperament sein? Zart? Vorsichtig? Zurückhaltend? Trotzdem kann man mit Erziehung viel machen und es regt mich tierisch auf, wenn ich solche Hunde sehen. Bzw solche Menschen, die ihre Hunde einfach nicht besser im Griff haben.
Alanis hat sich dann aber recht schnell gefangen. Ich arbeite super super viel mit der Stimme mit meinen Hunden und so kann ich sie mit bestimmten Stimmlagen irgendwie glücklich machen 😀 Dann fahren sie sich wieder hoch und gut ist. Außerdem sind wir mit Daniels Stinkesocken in der Hand gelaufen.

Im Slalom hatte sie ernsthaft zu viel Schwung:)Das hat mich soooo gefreut. Sie hat ihn so schnell angepeilt und war nach der Korrektur sofort wieder auf Zack. Ich dachte ganz lange, der Slalom würde das Gerät werden, das sie am allerwenigsten mag. Sie hat sich im Slalomaufbau echt schwer getan. Sie ist schon ziemlich anders als Lane und Polly finde ich, angefangen damit, dass sie LEISE arbeitet und mich nicht permanent anschreit (was ich eigentlich schade finde und vermisse :/ ). Sie ist (aktuell) völlig kontrollierbar und der Lauf mit ihr hat sich einfach gut angefühlt. Natürlich habe ich ihr noch viel geholfen, aber auch hier kann ich sie mit den anderen Hunden nicht vergleichen. Polly hat mit 18 Monaten ihr erstes Turnier gewonnen, war aber mit 4 Monaten beim Arbeiten schon mit einer fast beängstigenden Ernsthaftigkeit für einen so jungen Hund dabei. Alanis hat genau das selbe Programm bekommen wie Polly. Sie ist aber eben nicht Polly und deswegen ist sie mit 20 Monaten noch KEIN offizielles Turnier gelaufen. Trotzdem bin ich vor Stolz fast geplatzt. Sie hat ihre Aufgabe so gut gemacht, in einer fremden Halle, auf fremden Geräten in fremder Kulisse (ja, ich habe immer noch das Sheltie- Trauma!). Sie hat am Ende mit mir gespielt, wo ich ewig dachte, dass dieser Hund niemals mit mir spielen würde und ich bin so so zuversichtlich und freue mich gigantisch aufs nächste Jahr! Am Anfang fand ich immer, dass sie mir nicht so liegt, weil sie so sanft ist und ja, eben fast zart beim Arbeiten, was ich überhaupt nicht mag und wofür ich letztendlich auch keine überdrehten Terrier halte. Aber mittlerweile genieße ich es so sehr, vor allem wenn ich davor mit Lane UND mit Polly am Start war. Jede zieht im Parcours in den Krieg- und ich ziehe mit! Trotzdem ein guter Nuller für meine kleine Erbse.

Lane ist wirklich ein Hund der das Potential gehabt hätte, theoretisch, ganz weit vorne mitzulaufen. Leider hat sie es in der Vergangenheit immer nur sporadisch geschafft, weil sie, ja:)etwas verpeilt ist, siehe letzter Tunnel. Ich stehe da, halte die Hand hin, jeder Hund weiß, ok, mindestens 90° Wendung, Lane weiß es auch, trotzdem knallt sie noch heraus. Sie hört oft schlecht zu, trotz übertrieben intensivem Differenzierungstraining, was sie auch extrem gut macht, nur nicht wenn sie im „Rennmodus“ ist. Sie mag sich in ihrer Grundgeschwindigkeit nicht herausnehmen und hinzu kommen dann eben die Kontaktzonen. Für den ersten Platz hat es nicht gereicht, weil der Erstplatzierte durchgelaufene Zonen hatte. Aus diesem Grund mag ich mit Lane auch keine Meisterschaften mehr laufen. Es ist so frustrierend, dass man heute eigentlich nur noch eine Chance hat mit ziemlich konstanten und zuverlässigen Runnings, oder eben, wenn die Hunde, die diese Runnings haben, sich abschießen. Aber Platz 2./32 finde ich akzeptabel.
Polly hatte einen sooooo so doofen Fehler. Echt schade.

Ansonsten fand ich, dass es ein schöner Lauf war. Gute Zonen, gut den Block vor dem Tunnel angenommen, ENGER Ausgang am letzten Tunnel (hello Lane!!!), eigentlich alles zu meiner Zufriedenheit:)Im Jumping war es mit Lane dann, oh man 😀 Sprachlos. Hürde 1 von vorne, Hürde 2 von hinten sogar angenehm versetzt, Lane springt sie von vorne 😀 😀 😀 GENAU DAS SELBE (!!!) am Sonntag im A- Lauf. Der selbe Start, Lane den selben Fehler. Aber ist nicht schlimm. Sie ist ja noch ein Beginner… Polly hat den Jumping gewonnen.

Am Sonntag war eher der Wurm drin. Mit Lane im A-Lauf habe ich schon erwähnt, und mit Polly wieder Pech: erste Stange. Aber: Dafür konnte ich mal wieder eine Wippe anhalten und der Stegabgang??? Ein Traum!!! So ein toller Hund. Mittlerweile kann ich sie immer öfter in ihrem „Rennmodus“ erreichen. So toll!

Im Jumping waren beide Hunde nicht mehr ganz „da“. War auch okay. Den Jumping mit Alanis als weißer Hund bin ich nicht mehr gelaufen, weil das Turnier geteilt war und nach der A3 direkt Siegerehrung und Unterlagenausgabe war und wir dann fahren durften was Daniel gut fand, weil er nicht im Dunkeln über die Autobahn mit dem Wohnwagen am besten noch bei Schnee fahren wollte 😀 Und dann 😀 😀 😀 Schnee

Ein dezentes Schneechaos mitten auf der Autobahn, was zur Folge hatte, dass wir wenden sollten. War nicht ganz so einfach mit dem Wohnwagen hinten dran. Der neue Plan war: Über Land fahren. Dafür mussten wir nur noch gefühlte 17 weitere Autobahnschleifen nehmen, was allerdings an der ersten scheiterte, weil wir mit dem Wohnwagen gar nicht hochgekommen sind. Also habe ich mich in meiner pinken Jacke vor die Auffahrt gestellt, Daniel hat den Wohnwagen abgehängt, wir haben ihn wieder bis vor die Auffahrt runterrutschen lassen, gewendet und neu angehängt. Es hat über eine Stunde gedauert bis wir an der Ampel ankamen, wo wir endlich wenden und in die andere Richtung auf der anderen Seite wo es frei war, nach Hause fahren wollten. Vor der Ampel wollten wir nicht wenden weil auf der Straße ziemlich viel Schnee war und wir hätten einen U- Turn machen müssen. Wären wir mit Anton wieder stecken geblieben hätten wir den ganzen Verkehr aufgehalten. Aber: Zur Ampel ging es auch bergauf. Und das haben wir eben nicht geschafft. Ich weiß nicht mehr wie viele grüne Ampelphasen Daniel versucht hat anzufahren. Ich dachte ehrlich gesagt es klappt nicht mehr. Dann hat es aber irgendwann doch geklappt aber natürlich ging es im Kreisverkehr, über welchen wir wenden wollten, wieder bergrunter, und demnach auf der anderen Seite bergrauf. Es war klar, dass es zwecklos ist also haben wir es erst gar nicht versucht. Ins Industriegebiet rein, Anton wenden, Anton anhängen, und in Anton verschwinden. Wir haben Glühwein getrunken, uns aufgewärmt, 3 oder 4 Runden gekniffelt, waren mit den Hunden im Schnee und Tala hat definitiv den Husky in sich entdeckt 😀 Sie fand es sooo toll. Und ich auch. Nur Daniel nicht so, aber der musste ja auch fahren. Die nächsten Trips mit dem Wohnwagen laufen wohl nur noch unter „Unsere Abenteuer mit Anton“. Um 13.30 losgefahren waren wir dann auch schon gegen 22.00 Zuhause. Aber Hauptsache Alanis darf nicht noch einen Jumping laufen, damit wir bloß früh zuhause sind:)So, und bei all dem Lob über meine Hunde muss ich natürlich noch erwähnen, dass unser Chauffeur uns hervorragend und souverän nach Hause gebracht hat und ich natürlich noch einen vierten Hund habe, über den ich mich positiv äußern muss: Die kleine Tala <3 Sie ist einfach nur ein Goldstück. Sie nervt nicht, sie ist mit allen Hunden und Menschen und Situationen ok, wir waren mittlerweile im Allee Center, bei meinen Eltern, bei Werner, haben Rehe und ganz viele unterschiedliche Hunde kennengelernt. Den Wohnwagen, die nächste Hundesporthalle, im HSZ war sie auch schon mit, sie fährt gerne Auto. Sie nörgelt nicht, sie ist einfach toll. Sie macht alles mit der größten Selbstverständlichkeit einfach mit. Ich kann sie in der Halle einfach ohne Leine rumtollen lassen, sie geht nicht zu anderen Hunden, sie orientiert sich, sie kommt auf Zuruf. Manchmal ist es wirklich unheimlich. Wir genießen es soooo sehr mit ihr! 004A1737

B-Wurf in action

Er kann kommen: Der zweite Wurf in meiner Zuchtstätte. Dumm nur, dass ich Oberzüchter wieder keinen meiner Hunde entbehren möchte 😀 Alanis ist gerade läufig und wenns nach ihr geht, ist sie startklar. Schade, schade, dass sie noch keine Zuchtzulassung hat (nein, auch keinen Termin):)Polly hat ein taubes Ohr und Tala ist selbst noch ein Baby und:
„Die Zucht von nicht in der FCI- Nomenklatur aufgeführten oder nicht als „nationale Rasse“ anerkannten Rassen ist grundsätzlich verboten.
Die Zucht von Hunden ohne definierte Rassezugehörigkeit, die als spezielle Arbeitshunde gezüchtet werden (z.B. zum Hüten, Jagen, Wachen) ist dem KfT anzuzeigen. Dies gilt auch für Neuzüchtungen (z.B. Elo, Tamaskan, Biewer- Yorkshire etc.).“
So steht es unter dem ersten Punkt der Zuchtordnung vom Klub für Terrier. Nein, ich wurde nicht darauf hingewiesen, ich kenne die Zuchtordnung und wusste davon bereits BEVOR ich Tala gekauft habe, weil ich die Zuchtordnung gelesen habe. Ja, ich wollte sie immer noch trotzdem 😀 Ich kann die Frage nicht ganz nachvollziehen. Abgesehen davon, dass man nicht mit allem züchten muss, was man so hat (dann muss man nämlich auch wieder mehr entbehren) habe ich ja noch andere Hunde. Lane zum Beispiel. Als aller einzigen Hund aktuell, mit dem ich züchten darf lt. Zuchtordnung. Mal sehen:)Vielleicht ringe ich mich durch. Meine Motivation ist halt so gering, weil ich weiß, dass ich definitiv keinen Welpen behalten würde und es nicht besonders viele Menschen gibt, denen ich gerne einen Hund abgeben möchte 😀 Egal. Die Zuchterlaubnis steht und ich darf nun 8 Hunde halten, eine unbeschränkte Anzahl an Würfen in Folge großziehen und sogar 2 Würfe gleichzeitig haben. Dass ich danach Single bin und hier vermutlich ausziehen muss, ist allerdings nicht vermerkt… IMG_20171206_142704

Ich bin happy, dass es nun weitergehen kann. Das Theoretische reicht mir gerade. Ich hoffe, Lane wird einfach nie wieder läufig. Ansonsten möchte ich, bevor ich gleich wieder los muss, noch eine in letzter Zeit sehr häufig gestellte Frage beantworten (nachdem ausgiebig geklärt ist, wofür ich diesen Hund brauche): Was macht der Welpe?
Der Welpe macht, um es auf den Punkt zu bringen und ganz kurz zu beantworten: Extrem viel Freude und extrem wenig Arbeit. Also, allen Anfängern die auf der Suche nach einem langweiligen, simplen, in der Erziehung völlig einfachen Hund sind, kann ich einen Tamaskan nur empfehlen.

Beispiel A: Tala lernt „Sitz“. Ich mache 3 Einheiten. Tala kann Sitz auf Kommando.
Beispiel B: Tala läuft durch den Garten. Ich gehe regelmäßig mit ihr zum Lösen raus, nach 2 Tagen kommt Tala auf Zuruf.
Beispiel C: Tala pinkelt in die Wohnung. Ich sage NEIN!. Tala legt die Ohren an und verdeutlicht, dass sie weiß, dass das nicht ok ist.
Beispiel D: Tala meldet sich endlich, wenn sie raus muss. Ich gehe raus, sie löst sich. Sie kriegt einen Keks, und „löst sich“ weitere 5 Male um weiter 5 Kekse abzustauben.
Beispiel E: Tala nagt am Schafsfell. Ich sage NEIN!. Tala nagt nicht mehr am Schafsfell.
Beispiel F: Tala steht in der Küche und ich möchte das nicht. Ich setze Tala auf die Couch und sie bleibt einfach da sitzen.

So ungefähr, oder nein, eigentlich ziemlich exakt so gestaltet sich unser aktuelles Zusammenleben. Sie hat ein einziges Mal einen Haufen in der Wohnung gemacht, wenn ich regelmäßig mit ihr in den Garten gehe, macht sie definitiv nicht in die Wohnung. Sie frisst alles, was man ihr anbietet (Banane, Gurke, ANANAS!!!), sie hatte noch nie Durchfall, sie zieht nicht an der Leine, ja sie bellt nicht mal, wenn es an der Tür klingelt und die anderen 3 einfach schreien, als würde man sie aufspießen. Sie unterbricht ihre Handlungen in der Regel zuverlässig, wenn man NEIN! sagt, sie ist okay mit anderen Menschen, mit anderen Hunden, in anderen Umgebungen… Eigentlich brauche ich wieder einen neuen Terrier 😀 Ich möchte nicht sagen, dass sie anspruchslos ist; wir arbeiten jeden Tag mit dem Clicker. Vielleicht ist sie einfach für ihr Aktivitätspensum sehr gut ausgelastet. Sie ist rundum zufrieden und wir sind es auch. Unser Leben ist durch sie nicht eingeschränkter als sonst. Klar, ich kann die Hunde aktuell nicht mehr so lange alleine lassen wie ohne Welpe, aber ansonsten macht sie wirklich kaum mehr Arbeit. Das ist extrem angenehm, weil ich Angst hatte, dass Daniel genervt ist von einem weiteren Hund, der hier einfach wütet. Aber er geht nachts sogar freiwillig mit ihr raus, wenn sie sich meldet:)Und so ist alles perfekt. Eigentlich kann der nächste Wurf Welpen fallen 😀

4 x Liebe

Heute morgen war es genau 7:28, als ich beschlossen habe, dass ich mit meinen wunderschönen Hunden unbedingt SOFORT ins Studio muss und fotografieren möchte. Heute sollte endlich der Tag sein, an dem ich ein neues Gruppenfoto mache (vielleicht haben Alanis‘ „gute Ohren“ auch ein wenig dazu beigetragen). Der Tag, an dem ich ein Bild festhalte, das ich morgen genau so nicht mehr machen kann. Jeder Tag ist anders. Jeder Tag bringt was neues mit und jeden Tag wird aus meinem Wölfchen etwas mehr Wolf. Ich konnte es ehrlich gesagt kaum erwarten, dass Daniel seinen Kaffee endlich ausgetrunken hat und arbeiten ist 😀 Wie gemein! Ich habe so unbeschreiblich viel Freude an meinem Vierer- Team im Moment und so blüht die Liebe zur Fotografie, die ursprünglich vor 11 Jahren durch den Einzug meines zweiten Hundes entfacht wurde, komplett wieder auf. Ich genieße es so, auch bei schlechtem Wetter einfach eine Etage und eine Haushälfte weiter zu gehen, meine Lampen dort stehen zu haben, fertig ausgestattet zu sein mit Leckerchen, Näpfen, Clickern, Bällen und Schweinen, die lustige Grunzgeräusche machen. Es ist so schön, dass meine Fotografie endlich ein Zuhause gefunden hat. So wie wir. Daniel und ich. Und die Hunde. Inklusive Tala. Es ist schön, nicht fotografieren zu müssen, sondern es einfach zu können.004A0692_

F a c e b o o k