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Ein anstrengendes Wochenende

Jap, ein mega anstrengendes Wochenende liegt hinter uns und ich bin so froh, dass Montag ist!!! Da ich primär selbstständig arbeite, kann ich mir meine Aufgaben Gott sei Dank einteilen, wie es mir passt und mich mit Dingen befassen, nach denen mir ist, und muss nicht 5 Tage die Woche von Montag – Freitag einem Job nachgehen, den ich nicht ausstehen kann. Das Wochenende war sehr stressig und sehr turbulent und für mich sehr emotional. Freitag als ich nach Hause kam, fragte Daniel mich nur, ob ich von dem Anschlag in München gehört hätte. Ich habe auf dem kurzen Weg nach Hause nur Bruchstücke im Radio auffangen können, mir war allerdings (noch) nicht bewusst, dass es sich um München handelte und um einen neuen Anschlag. Irgendwie war ich noch bei dem Anschlag auf Nizza… Okay, nun also auch Deutschland. Klingt brutal, war aber eine Frage der Zeit, oder? Da ich sehr müde war, und es am Samstagmorgen nach Solingen ging (warum melde ich in Solingen???), musste ich früh aufstehen, weswegen es auch früh ins Bett ging. Morgens bereits mit ner wunderbaren Migräne, die mich das ganze Wochenende begleiten sollte, aufgewacht, hatte ich schon den ganzen Morgen das Gefühl, nicht sonderlich gut organisiert zu sein. Ich möchte und würde niemals sagen, dass ich überfordert bin, mit 4 Hunden, aber es ist echt eine riesige Umstellung momentan. Zuallererst muss der Zwerg in Rekordzeit raus, da wir uns bereits vor 2 Wochen entschieden haben, dass wir sie recht frühzeitig an das Schlafen außerhalb des Kennels gewöhnen wollen. Im Prinzip ist Alanis auch stubenrein, wenn wir oft genug mit ihr rausgehen, und die „Anzeichen“ richtig deuten. Klappt also wirklich gut, darf aber morgens nicht zu lange dauern. Dann ist Polly direkt auf 180. Meistens geht sie mit Lane zusammen raus. Dann pöbelt sie erstmal rum, muss direkt die ersten 74 Runden im Vollspeed im Garten drehen und Lane beim Pinkeln permanent anrempeln. Wenn das erledigt ist, gehen die 2 auch wieder rein zu Alanis, und dann trage ich Kira raus, die nicht mal mehr auf die Wiese gehen will (Heute habe ich erstmal ein stärkeres Schmerzmittel für sie beim Tierarzt besorgt:(). Kira eiert dann hier und da ein wenig rum, und muss dann wieder rein getragen werden. Wenn das dann erledigt ist, muss ich zusehen, dass ich alles beisammen habe. Alle Papiere und Unterlagen, eine Adresse, meinen Kalender, damit ich auf dem Turnier meine weitere Woche planen kann, Futter für den Welpen, Futter für Lane und Polly, Futter für Kira (kriegen ja alle anderes Futter- Puppy, Senior + Normal) und Futter zum Warmmachen / als Bestätigung. Lanes Schnuffel wo das Futter reinkommt darf im Leben nicht fehlen, Essen, Trinken, Geld, Fußballschuhe, normale Schuhe, lange und kurze Kleidung, man weiß ja auch nie wie das Wetter wird und und und. Am Ende checke ich nur 3 Sachen: Habe ich 4 Hunde? Habe ich alle Impfpässe und Leistungskarten? Habe ich meine Fußballschuhe? Wenn ich diese 3 Dinge alle mit „ja“ beantworten kann, werde ich den Tag schon irgendwie überstehen. Also gings auf nach Solingen. 1 Stunde und 15 Minuten. 1 Stunde und 15 Minuten, wo permanent über den Anschlag auf München, der ja gar kein Anschlag war, sondern ein Amoklauf (was die Sache an der Stelle direkt viel besser macht) berichtet wurde und mir irgendwie total zugesetzt hat. Auf einmal rückt der Anschlag auf Nizza in den Hintergrund, kein Schwein interessiert sich mehr dafür, wie viele Leichen in Libyen angespült werden oder dafür, dass in der Türkei der Ausnahmezustand herrscht, weil Erdogan den (inszenierten?) Putsch- Versuch nicht so witzig fand. Und dann sitzt du da so in deinem Auto, und fährst an einem Samstagmorgen auf Agility- Turnier. Mir war so schlecht. Irgendwie vergeht mir manchmal die Lust am Leben, an dieser Welt hier, wenn man sieht, was hier geschieht. Die Politiker kriegen es nicht geschissen, die Amerikaner feiern Donald Trump, in Deutschland erfreut sich die AfD immer größerer Beliebtheit und die Gesellschaft wird gespaltet, in den Teil, der Mitleid mit all den Flüchtlingen hat, die vor Krieg und Terror fliehen und den Teil, der einfach nur Hass auf diese Menschen hat, die weder die Sprache sprechen, noch sprechen wollen, weder gebildet sind, noch gebildet werden, die klauen, einbrechen, vergewaltigen usw. Jaaa, ich konzentriere mich auf mein Turnier. In Solingen angekommen habe ich auf dem Parkplatz geparkt, der uns in der Email empfohlen wurde. Dort stand ein kleiner Bulli, der unser Gepäck zum Platz gefahren hat, damit wir nicht mit all dem Ballast laufen mussten. Da ich nicht wusste, wie weit der Weg ist, weil ich noch nie in Solingen gemeldet habe, habe ich die Kira mal mit in das Auto gepackt. Lane ist mit anderen Menschen zu Fuß mitgegangen und ich habe mich mit Polly, die zum Glück schon richtig toll leinenführig ist (Hilfe …:() und mit Alanis, die Kein Geschirr hatte, weil dies in der Tasche war, die ich dem Shuttle- Service mitgegeben habe. Okay, ganz locker. Wird alles nicht so schlimm. Nach circa 15 Minuten Fußmarsch durch Dorf und Tal und Wald bin ich dann auch angekommen. Unterwegs im Wald sind wir Lane begegnet, die dann wieder mit uns mitgegangen ist, und so musste ich nur noch hoffen, dass auch die Kira vor Ort schon auf mich warten würde. So war es dann auch. am Platz angekommen war es… kuschelig. Es haben sage und schreibe 22 Zelte in die erste Reihe gepasst, was circa 1/5 des Platzes ausgemacht hat. Auf 2 von 4 Seiten gab es keine Möglichkeit Zelte aufzustellen und auf der einen der übrig gebliebenen 2 auch nur auf der halben Seite. Zufällig war dies die längere. Nachdem ich ewig lange nach einem Platz gesucht habe, habe ich an der Meldestelle gefragt, und mir wurde ein Platz zugewiesen auf dem ich die Heringe nicht in den Boden stecken konnte, weil es so steinig war. Nicht einen Hering. Bereits als fehlender Starter ausgerufen, fing eigentlich auch schon die Parcoursbegehung an. Bevor die mich also von der Liste streichen, weil ich nicht gemeldet habe, fix melden und zack in die Parcoursbegehung rein. Lane und Polly abgelegt, Kira im Kennel von Alanis, Alanis jemandem in die Hand gedrückt. Das Turnier fing mit A3 small an, Polly als 3./ 5, dann bereits Medium, Lane als 4. Und wie ich meine Parcoursbegehund so mache, fällt mir ein, dass meine Fußballschuhe noch im Auto sind:(:(:(HILFE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Also bin ich panisch aus der Parcoursbegehung heraus gerannt um den Mann vom Shuttle Service zu finden, ihm meinen Schlüssel in die Hand zu drücken Auto und Kennzeichen zu erklären und anzuflehen, meine Schuhe bitte zu holen. Gott sei Dank hat er mir diesen Gefallen getan, die Menschen waren wirklich alle sehr bemüht und engagiert und nett auf dem Turnier. Bevor es los ging musste ich mich erfreulicherweise noch einmal übergeben, es war irgendwie alles zu viel. Dann ging es auch schon los mit dem Turnier, Polly an Hindernis 5 ein Dis, auch mal wieder nicht ins Cap gegangen, sondern dusselig gesprungen, hin und zurück, Lane war ziemlich sauber, bis sie voll von der Wippe gerutscht ist, die einfach nur einen bescheidenen Belag hatte. Danke. Das waren mal wieder tolle Läufe. Ehrlich gesagt wollte ich nur noch weg. Ich habe Lane und Polly gepackt und bin einfach abgehauen. Das schönste an dem Turnier war wirklich direkt anliegend ein klitzekleines Stückchen Wald, mit einem kleinen Bach. Polly ist wie ne bescheuerte, ach wieso erwähne ich das überhaupt, Polly ist wie sie eben immer so drauf ist, durch das Wasser gerannt, während Lane sich darüber aufgeregt hat, dass Polly durchs Wasser rennt, weil sie selbst Wasser scheiße findet. Daniel angerufen, bei Daniel ausgekotzt und mit Daniel entschieden: Ich hänge die Deutsche Meisterschaft dieses Jahr an den Nagel. Lane und Polly haben dieses Jahr extrem viel geleistet, Polly ist in Rekordzeit in der A3 gewesen, vor 3 Monaten war ihr erstes Turnier, Lane hatte Welpen, es ist okay, wir setzen dieses Jahr einmal aus. Anschließend haben Alanis und ich die Runde gemacht, und dann habe ich Kira zum Wasser getragen, in dem sie dann genauso stehen geblieben ist, wie ich sie hingestellt habe. Keine Bewegung, kein Interesse. Nicht mal, als ich ihr Steinchen ins Wasser geworfen habe, die lustige Geräusche gemacht haben. Puuuuuuuuuuuuuuuh… Ich hatte echt Mühe mich abzulenken. Der Jumping war extrem selektiv, auch wenn ich solche Läufe grundsätzlich mag. Ich hatte mit meinem Brumm- Schädel totale Schwierigkeiten, mir zu merken, dass ich bei Lane an der 2. Hürde nach dem Tunnel ein Cap mache, wohingegen ich Polly eher den langen Weg schicke, nachdem es im A-Lauf so miserabel geklappt hat, und Lane auch in den Slalom schicke von außen, und bei Polly soweit mitlaufe, dass ich hoffentlich an Ort und Stelle bin. Hat geklappt.

Beide Hunde haben den Jumping gewonnen, Lane war der schnellste Hund aus der gesamten A3 und Polly, die 1,5 Sekunden länger gebraucht hat, als Lane, der zweitschnellste. Auch eine Feststellung, die wir schon lange gemacht haben: Mit dem Wahnsinn bewegst du dich einfach immer an der Grenze. Kommt eine von beiden durch, wird es schwer, sie zu schlagen- es sei denn, sie haben mega weite Wege durch zu viele Bögen (hallo Lane!). In der Regel kommen sie aber einfach nicht so oft durch. Und das zeigte sich wieder am Sonntag. Ich habe mich auf den Sonntag megamäßig gefreut, auch wenn ich wieder zurück und wieder hin fahren musste, um dann wieder zurück zu fahren, aber den Gedanken, dort auf dem Platz zu übernachten, habe ich so schnell verworfen, dafür gibt es keine Worte. Sonntag war ich besser organisiert, mein Kram war ja schon da, ich war viel früher da, und habe an der Straße direkt an dem Platz geparkt. Zwar auf eigene Gefahr und mit dem Risiko auf Teilschuld bei einem Unfall aber hey, mein BMW ist nichts mehr wert und ich habe einen Unfall im Jahr „gratis“ 😉 Lane und Polly haben nämlich insgesmat 30€ Gutschrift für eine Hundephysiotherapeutin gewonnen, und diesen Gutschein wollte ich unbedingt am Sonntag mit der Kira einlösen. Ich habe mich echt soooo doll darauf gefreut, dass ich direkt morgens einen Termin vereinbart habe und es kaum erwarten konnte, bis es 10.45 war. Zu meinen Läufe gibt es nicht viel zu sagen. Polly war einfach kaum ansprechbar, sehr ungehorsam für ihre Verhältnisse. Ist mir in den Rücken gelaufen, vom Steg runtergerast ohne Fokus auf mich, ausschließlich nach vorne, was total untypisch für sie ist, weswegen ich sie, nachdem wir 8 mal disqualifiziert waren, das erste Mal aus dem Parcours herausgenommen habe. Lane weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr. Beide haben den Slalom an der selben Stelle verweigert weil ich zu langsam war und mich (vielleicht?) für die falsche Seite zum Führen entschieden habe und meine Hunde irritiert waren. Zu wenig Fokus bei zu hoher Geschwindigkeit auf das richtige Gerät. Schlecht! Als die Kira dann endlich dran war, traf mich der Schlag. Ich konnte mich echt nicht mehr halten. Kira läuft schon länger so nebenher, sie funktioniert einfach in der Gruppe, mit Alanis ist es gar kein Problem mehr, nachdem Kira die Regeln aufgestellt hat, hat Alanis genug Respekt und wir können sie auch alle zusammen ohne Sorgen unbeaufsichtigt in einem Raum lassen. Aber irgendwie ist die Verschlechterung ihres „Zustands“ etwas unter gegangen, weil der Fokus so auf den jungen Hunden liegt, die mich so beanspruchen. Und dann lag sie da, meine alte Kira, die sich nicht mehr an der Vorderpfötchen anfassen ließ. Alles zugewachsen und unflexibel durch diese beschissenen Arthrosen. Die Hüfte angeschlagen, der Rücken kaputt. Ich habe so geheult. Es war mir so peinlich. Auf einmal habe ich mich gefragt, wieso ich mich so auf die Physio gefreut habe. Irgendwann hat die Therapeutin das auch gecheckt und endlich aufgehört, mir all die Probleme, die Kira hat, aufzuzählen und auch mal was gutes zu sagen. Hat aber nichts mehr gebracht. Nachdem wir fertig waren, habe ich mir Kira unterm Arm geklemmt und bin wieder in den Wald geflüchtet. Sie waren zwar schon bei der A1, aber es wäre mir auch am Arsch vorbei gegangen, meine Parcoursbegehung für den Jumping zu verpassen. Kira wird irgendwann sterben und es wird sicher keine 5 Jahre mehr dauern. Und wenn ich nur einen Gedanken an den Tod hege, dann fällt mir immer und immer wieder ein, dass Conni tot ist. Dass sie Alanis niemals kennen lernen wird. Und dass ich selbst auch nicht so alt werde. Aber hey, der Tod gehört doch zum Leben dazu. Aufbauende Worte, die alles tun, nur nicht aufbauen. Dann ärgere ich mich wieder, weil meine Mutter immer meint, ich solle mir einen Job suchen, bei dem ich mehr Rentenbeiträge zahle 😀 Rente. Für mich. Als ob. Und sobald ich dachte, ich hätte mich wieder im Griff, schoss mir der nächste Gedanke durch den Kopf. Die Anschläge, der Amoklauf, das ganze Chaos auf dieser Welt, die so schön sein könnte. Okay, okay, auf den Jumping konzentrieren. Kopfschmerzen erreichen ihr Limit, das was ich sehe, ist verschwommen. Vielleicht hätte ich ja noch ein wenig Glück, so wie gestern und würde wenigstens 50% bestehen können. Die Parcoure von Dietmar Pantel find ich immer gut. Sie haben die entsprechende Schwierigkeit, die wir auch oft im HSZ haben, sind aber realistisch für einen gut ausgebildeten Hund. Der Anfang war mit beiden Hunden hakelig. Der Belgier an der 2 mit Lane war für Lane einfach nur ein absolutes Hindernis, sie musste total um mich drumrum springen, aber für einen Franzosen bin ich zu feige, den Rest habe ich retten können und dachte dann, dass ab da nichts mehr schief gehen könnte – zack an der 5 mal wieder nicht den Ausleger umkreist und aufs Kommando gehört sondern in den Tunnel geschossen. Hat mich echt enttäuscht. Hätte ich irgendwie besser von Lane erwartet. Mit Polly war der Belgier ok, sie springt ganz anders und verhält sich auf mit ihrer Größe und meiner Dusseligkeit wesentlich besser als Lane, die 4 war sie schon fast im Tunnel als ich da war, hat sie gerettet, wenn sie auch falsch herum gesprungen ist, als ich es wollte, aber auch das, alles gerettet, 5 Kommando, und zack, Tunnel. Tja, scheint so als hätte ich Nachholbedarf im Training. Also direkt zum Richter, Parcours klar machen. IMG_20160725_092556Nach einer Disquote von 75% also, total motiviert mit Migräne und Aura 1 Stunde und immer noch 15 Minuten nach Hause geeiert. Mein Fazit ist auf jeden Fall, dass ich erstmal keine 2 Tage mehr melden werde. Dieser Sport soll mir einen Ausgleich bieten zu dem üblichen Wahnsinn, mit dem man fertig werden muss, im Moment suche ich aber eher nach einem Ausgleich für diesen Ausgleich. Ich werde es nicht mehr machen, mir zu Liebe nicht mehr, aber auch den Hunden zu Liebe nicht mehr. Beide waren am Sonntag wesentlich unkonzentrierter und ich bin kein Fan von Ausreden wie „Ach, die Polly ist noch so klein“, oder, „Komm, die Lane hatte doch gerade erst Welpen“. Ich weiß, was meine Hunde können, und wenn ich sage, hier, cap, abbiegen bitte, und BEIDE (!!!) reagieren da nicht drauf, dann ist es gegebenenfalls etwas zu viel. Lane wird auch nicht mehr im HSZ angemeldet. Ich werde sie ausschließlich zu Hause trainieren und auf dem Hundeplatz:)Und kommendes Wochenende gibt es KEIN Turnier. Ich habe permanent das Gefühl, etwas machen zu müssen. Meine Zeit nutzen zu müssen. Und so packe ich mir Termin hinter Termin, Aufgabe hinter Aufgabe. Das wird sich jetzt erstmal wieder ändern, begonnen damit, dass es maximal 3 Foto- Termine die Woche geben wird, und ich finde es toll, dass ich noch nicht weiß, was ich am Sonntag mache:)

Turnier beim VEA Borken

Auf dieses Turnier habe ich mich richtig gefreut. Es war das erste offizielle Turnier, wo ich beide Hunde gemeldet hatte- Wobei ich mit Lane kurzfristig nachgerutscht bin, was wirklich sehr nett war. Ich hatte Lane nicht von vornherein gemeldet, weil ich nicht genau wusste, wie lange sie und vor allem das Gesäuge bräuchte, um sich zu regenerieren. Aber Lane geht es ausgesprochen gut, bis auf vergrößerte Brustwarzen (die der Grund für Verweigerungen und andere Dinge sind 😀 ) ist sie vermutlich sogar noch schlanker, als vorher. Das Turnier hat richtig Spaß gemacht, und ich denke, dass eine große Rolle auch einfach spielt, dass ich meine Einstellung oder Herangehensweise stark geändert habe und für mich irgendwie gefestigter und von gehässigen Leuten distanzierter bin. Des Weiteren waren meine Hunde und ich in bester Gesellschaft und das macht einfach enorm viel aus. Es war mit 150 Startern und einem seperaten Jumping 1 und Jumping 2 sicher auch ein langes Turnier, aber das hat mir überhaupt nichts ausgemacht. Ich würde gerne auch nach wie vor 3 Läufe laufen. Man ist eh da, die Anfahrt hat man auch gepackt, die Kosten trägt man sowieso, abends ist man immer müde und der Tag ist in jedem Fall „hin“. Die Leute waren gut drauf, der Veranstalter hat sich echt Mühe gegeben, die Parcoure fand ich von beiden Richtern echt total in Ordnung und super schön zu laufen. Für die 1 + 2 war zwar ein anderer Richter zuständig, als für die 3, aber beide haben super faire und machbare Wege gestellt, tolle Linien, entsprechende Schwierigkeiten aber auch Power- Teile zwischendurch:)Mega gut. Die Preise waren auch toll, selbst wenn wir nicht einen einzigen ergattern konnten, die Anlage ist nett und der Sprecher hat irgendwie gute Stimmung verbreitet, wobei er mit seiner Titelwahl für die Musik bei einer meiner zahlreichen Disqualifikationen mit „Barbie Girl“ naja, ganz minimal daneben gegriffen hat 😉  Ehrlich gesagt habe ich mich schon ganz lange darauf gefreut, wieder mit 2 Hunden an den Start zu gehen, weil dann die Chance auf einen guten Lauf natürlich verdoppelt ist (dieser Gedankengang klingt logisch, hat aber nicht geklappt am Wochenende), und weil man dann „mehr zu tun“ hat. Nun ist es so, dass Polly bereits in der A3 läuft, nachdem Lane nun auch wieder an den Start darf und die beiden sind so nah beieinander, dass ich eigentlich nicht viel mehr „zu tun“ habe. Es ist eher stressiger 😀 2 Hunde aufwärmen, nach dem ersten Lauf den ersten Hund zum runterfahren irgendwem in die Hand drücken und in Rekordzeit den anderen Hund nochmal „fokussieren“ usw usw usw. Dennoch hatte ich voll Bock und im Prinzip auch 4 mega gute Läufe. Im Prinzip beinhaltet natürlich schon ein aber. Aber, ich möchte gar nicht so groß drauf eingehen, hier liegt ein riesengroßer Berg, der abgearbeitet werden muss, weswegen ich fix einfach ein Video von allen 4 Läufen zeige und nur einen kurzen Kommentar dazu gebe. Polly war echt etwas blöd, kann ich dieses Mal wirklich und das erste Mal sagen. 3 Verweigerungen an einem einzigen Slalomeingang, der echt nicht soooooo schwer war, und dann im nächsten Lauf aus dem Tunnel geschossen kommen und einfach mal nicht gucken, wo ich stehe, sondern ich mich reinknallen. Aha. Gut gemacht, Polly. Lane war vom Gefühl her der Hammer. Einfach wahnsinnig, wie immer. Am Start erstarrt, wie immer, will sie sich weder hinlegen noch setzen, wie immer, jedoch beide Male liegen geblieben, auch auf große Distanz, ganz und gar nicht wie immer, und einfach granatenschnell und mit meeeega viel Bock unterwegs. Sie hat allerdings erstaunlich schlecht das Cik und Cap angenommen (Fokus und Wendung ums nächste Objekt), was uns eine echt dusselige Verweigerung nach der Wand und einen großen Bogen vor dem Tunnel beschert hat, was aber auch okay ist, nach diese langen Pause und erschreckend wenig Training. Mit einem V5 und demnach dem 2. V auf die richtige Karte, ist sie aber immerhin schon mal startberechtigt für die Klubsiegerprüfung vom KfT im September. Der Jumping geht auf meine Kappe. Ich hatte mir bei Polly von Anfang an vorgenommen, mich beim Laufen einfach zu trauen, und das kann ich auch bislang in unseren Läufen durchsetzen. Und ich dachte mir so, ich übernehme diesen Mut einfach bei Lane nach der Babypause. Aber es klappt nicht. Ich traue mich bei Lane einfach nicht. Lane ist nochmal n Tacken schneller als Polly, hat aber viel mehr Kraft und Wumms hinter jedem Sprung. Ich habe echt Schiss, mit ihr zu kollidieren. Tja, und Angsthasen müssen dann einfach auch mal bestraft werden, vor allem, wenn ich mir das Video ansehe und feststelle: Hätte gepasst. Aber so ist das: das nächste Mal traue ich mich, ziehe meine Wechsel durch und zack, habe ich den Hund mit Vollspeed in meinen Beinen hängen…

Turnier bei den Ostbeverns Bibern

Es ist mir einfach nicht vergönnt, auch nur einmal einen Biber zu gewinnen 😀 Man! Also, mit Lane hat es bisher noch nie geklappt und dieses Wochenende musste ich auch noch einen von 2 Tagen absagen und dann gewinnt Polly leider den Jumping und ich sehe am Sonntag weit und breit keine Biber 😀 Nein, Spaß beiseite. Ich habe gerade mega gute Laune, wir hatten gestern einfach einen suuper gelungenen Tag in Ostbevern. Der Tag begann schon hervorragend, als ich Lou auf der anderen Seite des Platzes gesichtet habe: Es musste alles stehen und liegen gelassen werden, um den kleinen Satan zu knuddeln. Das Ergebnis war eine ruinierte Frisur, ultimativ viele Kratzer am Hals, die heute blau-rot unterlaufen sind, und zum Teil aussehen wie Knutschflecken, und Blut im Gesicht… Jap, sie hat mich volle Möhre wiedererkannt. Man, was habe ich mich gefreut. Es ist soooooo toll, dass sie in der Nähe wohnt und wir uns einfach hier und da mal immer wieder über den Weg laufen werden. Lou und Alanis haben sich auch ganz offensichtlich wiedererkannt und waren schwer damit beschäftigt, sich wie gewohnt zu bekämpfen -.- Naja, wie auch immer. Begonnen haben wir mit dem Jumping weil durch das eventuelle Gewitter das Open abgesagt werden sollte und das dann nach hinten gehangen wurde. Die Parcoure von Thorsten und Hubertus laufe ich mit beiden Hunden einfach immer gerne, ja, mir fällt ehrlich gesagt bisher keine Ausnahme ein. Verleitungen, ja, aber völlig realistische Abstände und GUTE Linien für die Hunde. Das liebe ich! Polly ist gelaufen wie am Schnürchen. Ich bin einfach ein verdammter Glückspilz, einen so tollen Hund erwischt zu haben. Sie ist so unglaublich. Am Start hat sie mich das erste Mal angebellt und ich war etwas irritiert, und dachte nur: Oh, no. Bitte nicht! Aber nein, sie saß ganz ganz artig und lief einfach nur super. Im A-Lauf hatten wir extrem gute Kontaktzonen und nachdem ich letzte Woche unseren gesicherten Sieg (sie war die einzige in der A3 Small) Gekonnt ruiniert habe am letzten Hindernis (Wippe nicht stehen lassen und dann zu langsam sein: letzter Sprung von hinten!), war mein absoluter Fokus gestern: Wippe stehen lassen! Hat geklappt, im Prüfungslauf und im Open. Echt gut, ich war sehr stolz. Wir haben die Wippe speziell nochmal am Samstag in den Garten gestellt und ein paar Einheiten gemacht! Hat gefruchtet. Dennoch im A-Lauf nur ein kleiner Fehler: Falscher Tunneleingang, mal wieder auf der Zielgeraden —> Disqualifikation 😉 Eventuell sollte ich da etwas mehr an mir arbeiten, und die Sache ernster angehen und nicht immer denken, dass die Polly das schon macht (in letzter Zeit häufen sich die Fehler an den letzten 4 Hindernissen 😀 ). Ja, die Bilanz ist also unterm Strich wie bisher immer sehr positiv mit Polly. Ich habe nichts zu meckern (wow, ICH habe nichts zu meckern!). Alles, worüber man sich bei Polly beschweren würde, wäre einfach unfair. Also, hier 2 Läufe von uns von gestern und wenn ich es diese Woche nochmal schaffe, dann schreibe ich noch einen Beitrag darüber, wie ich mein Baby beschäftige. Jap, es gibt soooo viel, dass man den Zwergen „auf den Weg“ mitgeben kann. Morgen sind wir (wenn das Wetter dabei ist) im Panorama Park mit den Terriern! Das wird sicher ganz, ganz aufregend!

Resümee und Planung

Ich denke, es ist mehr als angebracht, ein paar Worte zu unserem ersten Wurf und allem drumherum zu verfassen. Es war eine extrem aufregende, ereignisreiche Zeit, voller Erfahrung, Freude aber auch Enttäuschung und Missgunst.004A3156

Den Wurf mit Lane, meinem absoluten Traumhunde, habe ich schon länger geplant. Es scheiterte zuerst an den Räumlichkeiten und Bedingungen, dann habe ich eine Immobilie gefunden, die ich finanzieren konnte und die all meinen Kriterien entsprochen hat, unser kleines Hexenhaus, und als ich auch endlich einen Rüden gefunden habe, der ebenfalls meine wichtigsten Kriterien, nämlich Charakter und Größe, vereint hat, wurde Polly im September letzten Jahres läufig und Lane zog nach. Mein Zwinger wurde im Oktober genehmigt, Lanes Hitze war um November geplant, und so hat sich der Wurf ein wiederholtes Mal um mindestens ein halbes Jahr verschoben. Auch wenn Sommer- Welpen sicherlich die angenehmeren sind, hatte ich natürlich etwas Bedenken wegen Lanes Alter im Bezug auf den ersten Wurf, denn mit zunehmender Zeit wird dies natürlich auch nicht weniger, obwohl Lane super, super fit ist. Nichts desto trotz musste es dann so sein und ich setzte mich ein wiederholtes Mal mit der Rüdensuche auseinander, war mir der erste Rüde doch etwas zu eng gezogen und hatte mir zu viele doppelte Hunde in der Ahnentafel.  Und so bin ich auf den jetzigen Vater meiner Welpen gestoßen. Finlej Aluzja. Da wir noch Zeit hatten bis zur nächsten Hitze, machte ich mir die Mühe und habe mir den Rüden vor Ort in Tychy (PL) angeschaut, um mich selbst von ihm zu überzeugen. Daniel und ich waren beide angetan von ihm, und er von Lane sowieso:)Nur Lane fand sein Spielzeug besser 😉 In Deutschland angekommen habe ich beschlossen, die Suche aufzugeben und es bei Finlej zu belassen. Ja, es sollte Finlej werden. Ein Rüde, der klein ist, sehr viel Temperament hat, Fremden gegenüber rassetypisch reserviert, aber nicht scheu, Deckerfahrung, kräftige Farben und Daumenabdrücke hat und ein tolles Gebäude. Was noch als i- Tüpfelchen hinzu kam, dass seine Mutter bei den Besitzern ebenfalls vor Ort lebte, und wir „Furia“ auch kennen lernen durften. Ich habe den Wurf von Anfang an nicht an die große Glocke gehangen, weil es offenbar einige Menschen gibt, die mir weder Lane, noch eine eigene Zucht gönnen (Lane ist weder untypisch, noch hat sie irgendwelche Krankheiten 😀 ). Den wenigen, denen ich mich anvertraut habe, war der Rüde ebenfalls sehr sympathisch, sie kannten ihn von den zahlreichen Shows, die Finlej besucht hat (nein, er wird NICHT im Agility geführt) und alle fanden ihn toll und hübsch und hatten auch schon mal überlegt und und und. 004A0140Dann wurde Lane läufig. Ab dem 8. Tag haben wir mit den Progesteron- Test begonnen und ich habe ein kleines Vermögen in der Klinik gelassen, um auf Nummer sicher zu gehen, wenn ich schon nach Polen fahre. Insgesamt waren es 4 Tests an der Zahl, und Lane sollte an Tag 16., am Dienstag und an Tag 18., am Donnerstag belegt werden. Am Dienstag also bei Finlej gewesen, der sehr interessiert war, ebenfalls wie Lane an ihm. Sie stand super, aber hampelte als es „ernster“ wurde doch noch recht viel rum. Dennoch hat der Deckakt geklappt und die Hunde hingen eine gute halbe Stunde. Finlejs Frauchen meinte, wir sollten am Mittwoch wieder kommen und direkt nachdecken. Da sich Spermien aber länger halten, war ich mir sicher, dass Donnerstag reicht um einen „langen“ Zeitraum abzudecken. Kaum nach dem Decken bei meiner Familie angekommen, habe ich an Lanes Verhalten irgendwie gemerkt, das wird am Donnerstag nichts mehr. Ich weiß nicht mal genau warum, da ich noch nie einen Hund habe belegen lassen, aber ich habe Agnieszka abends noch geschrieben, dass wir es am Donnerstag probieren können, ich aber denke, dass Lane kein Interesse mehr haben wird. Tja, und genauso war es auch. Ich bin zwar kein erfahrener Züchter, aber ich kenne meinen Hund sehr gut. Das Nachdecken hat nicht mehr geklappt und da es super kalt war (jap, in Polen hat es mega geschneit Ende Februar) und meine Mama mit Polly im Auto saß, habe ich entschieden, dass wir es dabei belassen. Ich glaube daran, dass die Dinge so kommen, wie sie kommen sollen. Es gibt Menschen, die sicherlich viele auch negativen Ereignisse damit auslegen „alles hat einen Grund“ und manchmal scheint es banal, nahezu lächerlich, aber ich glaube es dennoch. Ich habe es geschafft, aus bisher jedem noch so schlimmen Ereignis meines Lebens eine positive Bilanz zu ziehen und so bin ich nach Hause gefahren. Ich war mir nicht sicher, ob Lane nun trächtig ist oder nicht, aber ich habe es einfach dabei belassen.004A2830

Bis zur 3. Woche habe ich gewartet, und bei Lane keinen großen Unterschied gemerkt. Ich habe sie direkt aus dem Sport genommen, weil ich Angst wegen der Einnistung hatte und habe sie lediglich für trockene Übungen in den Garten genommen, wo sie nicht springen musste. Und dann war da dieser eine Tag, wo Lane vollkommen durch den Wind war, einfach nur rumkasperte, überhaupt nicht zuhörte und ich so gar nichts abrufen konnte, von dem, was sie so sicher kann. Ich habe gehofft, dass es an einer Trächtigkeit lag, sonst hätte ich mir ernsthafte Gedanken um ihren „Zustand“ machen müssen. Beim Ultraschall war dann klar: Lane ist trächtig. Die junge Ärztin hat auf 3 Welpen getippt, wobei ich bei dem 3. schon Unsicherheit ihrerseits gespürt habe. Die ersten 2 hat sie auf Anhieb gefunden und dann nach ewigem Suchen sagte sie: „Ich tippe auf 3“. Tja, und da war die erste Enttäuschung, weil wir uns so sehr eine Hündin von Lane gewünscht haben. Momentan kommen überall so viele Rüden zur Welt, dass die Wahrscheinlichkeit bei 3 Welpen auf eine Hündin schon stark reduziert war. Obwohl ich mit der Klinik bis dahin sehr zufrieden war und sehr viele Züchter dort hingehen und nur gute Erfahrung gemacht haben (bis auf die etwas überteuerten Preise vielleicht),  habe ich dennoch gehofft, sie hat sich einfach vertan. Nun, das hat sie auch, aber nicht nach unten, sondern nach oben. Lane hat kaum an Umfang zugenommen und deswegen sind wir am 58. Tag noch einmal zum Röntgen gefahren, um uns auf eine eventuelle Einlingsgeburt einzustellen. Das Röntgen zeigte klipp und klar 2 Babies, die ziemlich startklar aussahen. Sie waren super entwickelt, der erste lag schon mit dem Kopf in die richtige Richtung und es sah wirklich so aus, als könnte es losgehen! Unbenannt-1

Und wie der Mensch eben so ist, nie zufrieden mit dem, was er hat, war ich noch enttäuschter und sauer, dass ich mich über 3 Welpen beim Ultraschall geärgert habe, wo es nun nur noch 2 waren. Meine Freundin, die mit mir zum Röntgen war, wollte dann noch witzig sein, und meinte: „Hey, sieh’s positiv, dann brauchste nicht so nen großen Auslauf.“ Wir haben den Auslauf natürlich genauso groß gelassen, wie er war und ach, irgendwie hat dieser Spruch es echt nicht besser gemacht. Den Tag darauf musste ich ins Krankenhaus zur Nachsorgeuntersuchung und verließ die Klinik mit der Information, dass der Gebärmutterhalskrebs sicherlich mit Krebs Nummer 1, dem Lymphdrüsenkrebs, zusammenhängt und dieser einfach generell viele neuen Krebse mit sich bringt. Aber, und da war er schon wieder, dieser überhaupt nicht aufheiternde Satz: „Wenn man sich regelmäßig komplexen Kontrollen unterzieht, kann alles gut behandelt werden, wenn es früh erkannt wird.“ Also, zu meinen normalen Untersuchungen alle 6 Monate für den Hodgkin darf ich bereits alle 3 Monate zum Gyn, nun auch alle 6 zum Hautarzt für ein Screening und noch irgendwo hin soll ich, was ich schon wieder vergessen habe. Hatte ich eh nicht vor. Und dann fährt man nach Hause, denkt sich, okay, du hast 4 Progesteron- Tests gemacht und jetzt bringt deine 5 Jahre alte Hündin 2 Rüden auf die Welt. Ich war schon echt ziemlich schlecht drauf zu dem Zeitpunkt. Und dann habe ich darauf gewartet, dass Lane nun noch überträgt und wir einen Kaiserschnitt machen lassen müssen. Wir hatten den ausgerechneten Geburtstermin für Dienstag, den 26.04. Am Sonntag war das erste Cup- Turnier und ich habe zwar etwas gezögert, ob ich wirklich hinfahre, bin es aber noch. Lane war einfach wie immer. Nichts auffälliges. Daniel hatte Dienst und hat sie total bewacht. Ich habe jede Stunde angerufen und gefragt, ob es was Neues gibt. Nichts. Lane pennt und frisst und die Temperatur ist unverändert. Aus Coesfeld wäre ich schnell da gewesen. Abends war immer noch alles unauffällig. Und wie wir so oben im Bett lagen, meinte ich zu Daniel, dass ich heute lieber unten schlafe. Er fand es etwas komisch, weil ja nichts war, aber ich habe mich besser gefühlt und unten bei den Hunden auf der Couch gepennt. Oh man, und dann gings los. Was für eine Eingebung. Um 4.30 Uhr fing sie an, den Auslauf auf den Kopf zu stellen und erstaunlicherweise überkam mich gar keine Panik. Ich habe mir von Anfang an vorgenommen, diese Geburt mit Lane zu meistern und ab da fing eigentlich dieses ätzende Dilemma mit den gut gemeinten Ratschlägen der ‚hilfsbereiten Leute‘ an. Es sei falscher Ehrgeiz von mir, es gibt so viele Risiken, und wenn der Welpe dies, wenn der Welpe das. Also habe ich mich kurz vor der Geburt umentschieden und eine benachbarte Züchterin angefragt, ob sie mir zur Seite stehen würde, wenn es losgeht. Es geht schließlich um das Leben kleiner Hunde, und auch wenn ich bei welcher Komplikation auch immer sicherlich eh wie ne Geisteskranke zum Arzt gerast wäre, lieber kein Risiko eingehen. Die Züchterin, die ich angefragt hatte, hat jedoch durch die Blume abgelehnt mit den Worten: „Die Natur des Hundes ist schon wunderbar.“ Und da ich mich habe total verrückt machen lassen von dem Gelaber der Leute, dachte ich nur: ja, du hast ja leicht reden. Wenn bei mir schon etliche Male alles gut gegangen wäre, würde ich auch so schlaue Sprüche klopfen. Nun, aber wen willst du um 4.30 Uhr erreichen? Eben. Also mussten wir da zu zweit durch, nur Lane und ich. Ich war erstaunt, wie schnell die Presswehen eingesetzt haben und es dauerte auch gar nicht so lange, bis ich ein kleines Köpfchen gesehen habe. Zumindest dachte ich das. Und je mehr sie gepresst hat, desto rosaner wurde das, was man sah und ich verspürte auf einmal doch einen kleinen Anflug von Panik. Mittlerweile 6 oder so, habe ich eine Freundin aus der Schweiz angeschrieben, Border Terrier Züchterin und Mutter von 3 Kindern, die sicherlich schon wach sind. So war es auch. Sie leistete mir dann Beistand über die Distanz und wusste auch nichts mit dem Foto, dass ich ihr geschickt habe, anzufangen. Ich dachte dass der Welpe irgendwo offen sei, oder etwas nicht zugewachsen ist oder oder oder. Um kurz nach 7 war Lane dann schon recht weit und als Daniel aufgestanden ist, habe ich ihn nur noch fix zu sich nach Hause geschickt um die Küchenwaage zu holen, weil wir an diese noch gar nicht gedacht haben – wer hätte auch geahnt, dass Lane einen Tag vor dem errechneten Termin überpünktlich ihre 2 Babies auf die Welt bringt? Mit den Worten: „Beeil dich, sonst ist der Welpe da, bevor du da bist“ rannte Daniel etwas panisch aus der Tür. Oh man, Männer und Geburten. Ohne Daniels Anwesenheit kam dann der erste Welpe auf die Welt und Lane machte sich SOFORT ans Werk. Während ich nochmal alle Methoden des Abnabelns, die mir aufgequatscht wurden, durchgegangen bin, hat Lane das Ding schon erledigt. „Die Natur des Hundes ist schon wunderbar.“, klingelte es in meinen Ohren, und sollte in den nächsten Wochen der beste Tipp werden, den ich je gehört habe im Bezug auf die Hundezucht. Ich habe mich nicht getraut, den Welpen umzudrehen und nach dem Geschlecht zu sehen, was total dämlich war 😀 Ich war einfach nur froh, dass alles gut gegangen war bisher und der Welpe auf den ersten Blick gesund schien. Und dann habe ich es getan, und eine riesige Erleichterung gespürt. Alanis. Alanis die mit offenem Mund mit ihrer Zunge gegen die Blase gedrückt hat.004A0571

Alanis war noch nicht trocken, zog aber schon kräftig an der Zitze, als es bei Lane weiter ging. Als Daniel ankam, sagte ich nur: „Es ist eine Hündin.“ Gott, wir waren so überwältigt. Exakt 30 Minuten später um 8.37 Uhr kam Lou förmlich heraus geschossen, und hatte es offenbar wesentlich einfacher als ihre große Schwester. Auch hier hat Lane einfach alles alleine gemacht und weil sie vehement darauf bestanden hat, die Babies auf der Couch zur Welt zu bringen (wir haben lange diskutiert, sie hat aufgehört zu pressen, sobald ich ihr versucht habe zu vermitteln, dass die Wurf Box der bessere Ort für eine Geburt ist), sind wir anschließend erstmal in die Wurfkiste umgezogen. Diese verließ Lane dann auch nur gegen ihren Willen, damit ich sie auf die Wiese zerren konnte, wo sie in Rekordzeit Pippi gemacht hat und um ihr Essen herunter zu schlingen.  2 gesunde Hündinnen also, wie viel Glück kann man haben. Ich hatte einige Leute auf meiner „Liste“, aber vieles hat sich mit der Zeit zerschlagen, oder war nicht mehr so intensiv, manche haben sich schon anderweitig umgesehen, manche wollten einfach nicht warten oder sonst was. Nur Lous neue Familie hat seit über 1 Jahr auf ihre Hündin gewartet. Und bei ihren neuen Besitzern weiß ich, dass sie nicht primär für den Sport angeschafft wird und auch sicherlich nicht abgegeben/ersetzt, wenn sie aus welchen Gründen auch immer kein Agility (mehr) machen kann. Das ist mir einfach wichtiger, als dass der Hund garantiert Meisterschaften laufen wird. Am 25.04.2015 hat Thorsten mich auf einem Turnier in Bochum auf den Manchester angesprochen und nachdem ich ihm erzählt habe, dass wir auch noch einen wollen, nach Möglichkeit einen Welpen von Lane, schrieb er mir kurz darauf eine Email, dass er sich auch einen Hund von Lane wünscht. Exakt ein Jahr später, am 25.04.2016 wurden die Mädels geboren. Es sollte einfach so sein. Es war auch übrigens Daniels und mein Jahrestag,  also fast romantisch, aber naja. Daniel halt 😉 So, und dann lagen sie da. Meine 2 Hündinnen mit ihrer Super- Mama Lane.004A9966

Ich habe mich noch gar nicht richtig zu Ende gefreut (geht das überhaupt? ), und die absolut komplikations- und reibungslose Geburt verarbeitet, die Enttäuschung über „nur 2 Welpen“ (was habe ich mich satt gehört an diesen Wörtern. „Echt? Nur 2? Ist das normal?), da ging es weiter. Wusstest du nicht, dass Finlej dies, dass Finlej das? Hast du nicht gehört, dass da und da ein total gestörter Welpe nach Finlej ist? Oh, ne, also den Rüden hätte ich nicht genommen. Du willst Sport machen? Wow. Ich hoffe deine Babies haben Temperament, ich hoffe die Welpen sind gesund. Bla bla bla. Puh, ok, und ich saß da, vor dieser Wurfbox, mit den Nerven am Ende und habe meine Welpen angesehen und mich gefragt, was mit den beiden nicht stimmt? Ziel erreicht, würde ich sagen. Ich war so weit, dass ich eines Abends im Bett lag und so geheult habe und zu Daniel meinte, ich verkaufe alle beide und lasse es gut sein. Er wurde richtig sauer, und meinte zu mir, dass er nicht jeden Tag vor dieser Wurfbox sitzt und sich den Hintern aufreißt, damit ich beide Hunde verkaufe… Meine Zuchtwartin war an Tag 3 da. Sie war absolut zufrieden, fand alles gut, alles normal. Alles drum, alles dran. Sie meinte auch, wir sollten unbedingt einen weiteren Wurf mit einer so souveränen, liebevollen und instinktsicheren Hündin machen.  Als ich mich auf diese Aussage berufen habe, wurde ich darauf hingewiesen, aaaaach, meine Zuchtwartin. Ja ja 😉 Die züchtet ja auch nur Airedale Terrier. Da hat man keine Ahnung von Manchestern (!!!). Nach 14 Tagen hat mein Tierarzt die Babies begutachtet. Er war absolut zufrieden, fand alles gut, alles normal. Alles drum, alles dran. Es lag also an mir, mich von den Menschen, die einem offenbar einfach gar nichts gönnen, nicht einmal 2 Welpen, zu distanzieren und mich mental davon zu verabschieden.004A0600

Im Laufe der Zeit ist mir dies auch immer besser gelungen. Bei der Frage nach der Zufütterung, habe ich schon lange auf keinen der zahlreichen, nennen wir sie mal „Tipps“ gehört. Es schien, dass wenn man 3 Leute fragt, man am Ende 5 Meinungen hat. Also, ICH fütter NUR und AUSSCHLIEßLICH / Du MUSST UNBEDINGT bla bla bla/ Auf jeden Fall geht es NUR, wenn du mit Welpenmilch anfängst etc.pp. Ich wollte die ganze Zeit Platinum füttern und alle haben gesagt, dass man Platinum nicht einweichen kann und es deswegen für so kleine Welpen ungeeignet sei. So, und dann haben wir uns in die Küche gestellt, es zerhackt, sind mit nem Nudelholz drüber und haben es sehr wohl eingeweicht! Spätestens als die Welpen ihre ersten wackeligen Versuche auf den Beinchen starteten, wusste ich: Ich habe 2 super Welpen!!! Lou öffnete zuerst die Augen, sie traute sich zuerst aus der Wurfbox. Alanis hingegen konnte als erste „laufen“, hatte sie auch wesentlich weniger Gewicht mit sich zu schleppen. Obwohl sie 8 Gramm schwerer war bei der Geburt, hat ihre kleine Schwester sie deutlich überholt. Vom Temperament haben sich beide anfänglich nicht viel getan. Jede hatte ihre Phase, wo sie aktiver war, und wo sie eher ruhigere Tage hatte. Obwohl mein Herz von Anfang an eher bei der „roten“ war, wie wir sie nach den Halsbändern nannten, habe ich mich lange schwer getan, eine endgültige Entscheidung zu treffen. Als die Welpen fast 5 Wochen alt waren, haben uns Lous Menschen das erste Mal besucht. Damals habe ich gesagt, dass ich mich bis zur 6. Woche entschieden haben möchte und wir zu der roten Hündin tendieren, uns aber noch nicht sicher sind, obwohl ich die ganze Zeit wusste, Daniel ist total in Alanis verliebt. Beim nächsten Besuch habe ich Daniel vorher gefragt: Was sage ich denen jetzt? Und er antwortete eindeutig: „Ich will die rote.“ Wenn ich an unser erstes Gespräch zurück denke, wo ich Daniel von meinen Zuchtplänen erzählt habe, und er mir seine klassische „Hm-Antworten“ gab, und auf meinen Hinweis, dass ich gerne ein Mädchen behalten möchte meinte: „Ich finde, 2 Hunde sind genug“, war ich etwas irritiert, als ich kurz durchgezählt habe, und ohne einen weiteren bereits auf 3 kam. Tja, und dann will er Alanis. Kerle sind echt anstrengend. Also gut, dann bleiben wir bei der roten. Den Menschen von Lou war es gleich. Lous Frauchen meinte von Anfang an, sie könne mit Fräulein rosa auch gut leben, Lous Herrchen hielt sich etwas bedeckt (Ich sage ja, Kerle) und im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass wir absolut die richtige Entscheidung getroffen haben. Hätte ich nicht bereits ein Kaliber wie Polly hier sitzen und würde einen aktiven Hund suchen, der mich wieder etwas auf Trab hält, mit dem ich vielleicht ein bisschen Sport machen kann, aber nicht unbedingt züchten, hätte ich mich glaube ich für Lou entschieden. Lou ist der Haudrauf von beiden. Beide Hunde haben viel Temperament, aber Lou ist etwas gröber in ihrer Vorgehensweise, etwas krasser und heftiger. Alanis spielt auch mal gerne so für sich selbst, läuft mit Plüschis durch die Gegend und ist einfach happy. Sie ist zarter, zierlicher und sanfter. Was deutlich besser zu meinen anderen Hunden passt. Sie stellt ihr Glück nicht so schnell auf die Probe und ich denke, dass es sonst auch eher mal mit Polly Stress geben könnte, weil Polly eher so ist wie Lou. Sehr klar und deutlich, in dem was sie möchte, und auch sehr hartnäckig, um an ihr Ziel zu kommen. Und zwei davon? Nein, danke! Alanis ist okay mit vielen Dingen, die man nicht möchte. Sie schläft auch mehr als Lou und ja, frisst leider nicht für ihr Leben gern. Im Moment ist sie etwas mäkelig, aber die Phase hatte ich mit Polly auch, von daher ist es auch gut, wenn der kleine Mähdrescher bei Terrier- unerfahrenen Menschen ist. 004A4251

Lane hat die Welpen fast bis zur 9. Woche gesäugt, auch wenn sie sich die meiste Zeit nicht mehr bei den Babies aufgehalten hat, hatte sie stets ein Auge auf sie und hat sie immer noch regelmäßig geleckt und geputzt. Polly durfte recht früh mal gucken, aber nicht zu nah an die Welpen. Ab der 4 – 5 Woche, sollte sie sich aber als der beste Babysitter, den man für zwei halbstarke Manchester Terrier Welpen haben kann, entpuppen. Ich bin so froh, sie bei uns zu haben! 004A3556

Mein Tierarzt hat beim ersten Besuch sofort zu mir gesagt: Glauben Sie nicht alles, was Züchter Ihnen erzählen. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Und in Kombination mit dem Spruch, dass die Natur des Hundes schon sehr gut eingerichtet ist, waren diese 2 Tipps die besten, die ich in der Zeit erhalten habe. Wir haben letztendlich vieles nach Gefühl entschieden, und ich bin etwas enttäuscht von mir selbst, dass ich nicht von Anfang an wesentlich mehr auf mich selbst und meine Super- Lane gehört habe. Man möchte natürlich so wenig wie möglich falsch machen, und ich glaube, dass es ganz normal ist, wenn man seine ersten Welpen groß zieht, aber diese Welt hat wirklich viele gemeine und hässliche Menschen. Ich bin so überzeugt von meinen Welpen und so glücklich mit der Verpaarung und Entwicklung, dass ich wesentlich gestärkter aus diesem Wurf heraus gehe und es mir nie, NIE wieder in meinem Leben passiert, dass ich mir selbst so wenig vertraue. Und das möchte ich gerne auch allen anderen ans Herz legen. Einfach mal die Leute reden lassen und aufs eigene Bauchgefühl hören. Keiner kennt deinen Hund so gut, wie du selbst. Und jeder weiß, wie das ist, mit dem Mitleid, das man geschenkt bekommt, und dem Neid, den … 😉 In unserem Wurfabnahmeprotokoll steht:

„Super geprägte, sehr temperamentvolle, zutrauliche Welpen, die sich frei in der Wohnung bewegen. Bester Futter- und Pflegezustand. Vorzügliches Haar und Pigmentierung.“ 

und weiter:

„Hunde und Welpen leben zusammen in der Wohnung. Welpen zuerst in einem abgetrennten Areal, Auslauf draußen auf großer Rasenfläche. Mutter in Top Kondition.“

Ich bin mir sicher, dass wir nicht alles auf Anhieb richtig gemacht haben. Aber ich bin mir mindestens genauso sicher, dass wir sehr vieles gut und richtig gemacht haben. Jedenfalls kann ich garantieren, dass ich meine Babies mit aller Liebe, Zeit und Mühe, die ich aufbringen konnte, großgezogen haben.

Zur Wurfplanung kann und möchte ich nichts konkretes sagen, da es mir momentan sehr schwer fällt, vorherzusehen, was in den nächsten Jahren ist. Lane werden wir aller Wahrscheinlichkeit nach NICHT noch einmal belegen, obwohl es uns nahegelegt wurde, meine Zuchtwartin voll von ihr überzeugt ist und sie einen super Job gemacht hat. Aber alles, was ich mir von ihr gewünscht habe, war eine super Tochter, davon habe ich gleich 2 bekommen, und das ist mehr, als ich mir erträumt haben. Nächstes Jahr wird es also voraussichtlich keine Welpen geben, und 2018 schauen wir mal, was die Polly bis dahin macht, oder wie Alanis sich entwickelt hat:)

Wer nach diesem Roman noch 17 Minuten Zeit hat, darf sich ein kleinen Einblick in 9 Wochen Alanis & Lou gönnen! Viel Spaß!

Bianca - Immer mal wieder begegnen wir uns, sei es auch nur auf FB, aber für ein paar nette Worte reicht es doch immer. Mit wachsender Begeisterung und auch etwas Traurigkeit habe ich diesen Blog und natürlich auch das Video gesehen ( man kann sich gar nicht satt sehen ) total mutig was du da durchgezogen hast und ich hoffe Du kannst immer aus allem ( egal was ) etwas positives raus ziehen!!! Wünsche allen in Deinem engen Umkreis alles Gute und Dir besonders viel Gesundheit … Bleib so wie Du bist !!!

GLG … freu mich deinen kleinen Quatschkopf mal kennen zu lernen … meiner zieht in 4 Wochen ein *freu*

Bianca13. Juli 2016 – 19:45

Irene. - Ich habe alles mitverfolgt , einfach toll… wir haben 2 Würfe mit Mini – Bullys sind jetzt 11 Jahre… Finde alles bei Dir wieder , in etwa…… Unsere ältere Hündin war auch 5 Jahre, die jüngere 3 Jahre.. Danke für die tollen Berichte und Bilder , alles Gute und viel Freude an euren Hunden….13. Juli 2016 – 18:53

Anonymous - Ich habe alles mitverfolgt , einfach toll… wir haben 2 Würfe mit Mini – Bullys sind jetzt 11 Jahre… Finde alles bei Dir wieder , in etwa…… Unsere ältere Hündin war auch 5 Jahre, die jüngere 3 Jahre.. Danke für die tollen Berichte und Bilder , alles Gute und viel Freude an euren Hunden….13. Juli 2016 – 18:52

Lisa - Ja, mich gibt es auch noch, als meist stille Mitleserin, aber immer noch mit der gleichen stillen Begeisterung :)
Da ich von Turbo all das nur zu gut kenne (du musst unbedingt, du darfst auf keinen Fall, das war vollkommen falsch, ich würde, du kannst doch nicht, das ist doch nicht normal…. usw usw usw) und wirklich hart lernen musste, einfach mal nicht auf das zu hören, was andere einem aufschwatzen möchten und zufrieden zu sein, mit dem, was man hat, hat es mir sehr viel Freude bereitet zu lesen, dass auch du zu dieser Erkenntnis gekommen bist. Ich glaube, du hast die wunderbarste Mama, die besten Welpen, den besten Papa und die beste Aufzucht – und wer das nicht sieht, der muss auf dem Herzen etwas blind sein.
Irgendwie erinnert mich das an einen Schlusssatz in irgendeinem dieser Filme.. ich kann mich nicht mehr an den Namen erinnern, aber es ist, als ob dir am Ende jemand einen sanften Blick zuwirft und sagt: Gut gemacht. Und irgendwo sitzen die „Bösen“ und schauen dumm aus der Wäsche. Ich hoffe, die Dummschwätzer lesen das auch und ärgern sich, dass du es trotzdem gut gemacht hast :)11. Juli 2016 – 19:58

Isabell - Ein so wunderschönes Resümee! Leider habe ich es noch nicht geschafft, das Video anzuschauen, werde ich aber nachholen. :)

Das mit dem Gerede kann ich gut nachvollziehen, auch wenn ich noch keinen Wurf hatte. 😉 Aber sieh´s mal so:
Durch die ganze Kritik und haufenweise Tipps wird man vielleicht verunsichert, aber meist wird dadurch auch die eigene Meinung gefestigt. Man weiß dann eigentlich ziemlich genau, was man möchte und was nicht und dass man auf seinen Bauch hören sollte.

Was die Rüdenwahl angeht… da hat doch eh jeder seinen Typ, den er besonders schön findet. Und ich finde gut, dass es verschiedene Geschmäcker gibt. Sonst würden ja alle gleich aussehen… ^^

Nun freue ich mich, wenn wir hier die Entwicklung der beiden Schwarznasen miterleben dürfen.

Übrigens war „Rot“ auch meine Favoritin! :)

Alles Liebe für Euch!10. Juli 2016 – 17:31

Caro - Oh man, jetzt hat es mich echt von den socken gehauen. Ich sitze hier und heule… Eine meiner Grundüberzeugungen ist es, das wir unendlich viel von unseren Hunden lernen können. Aber so früh, so schnell? Wow! Sie haben dir schon jetzt so viel wertvolles gegeben <35. Juli 2016 – 14:10

Vici - Jetzt hab ich endlich Zeit gefunden mir das Video anzuschauen – und hach, die beiden Mäuse sind echt sehr sehr niedlich! Jedesmal ein kleines Wunder und die Zeit mit ihnen vergeht einfach viel zu schnell – aber was man in dem Video sehen konnte, war die Aufzucht ja spitzenmäßig und die Kleinen absolut cool im Wesen. Ich musste so lachen, als die eine in den Gießkanne gefallen ist 😀

Dass du in deinem ersten Wurf schon solche Erfahrungen mit den „lieben Mitzüchterkollegen“ machen musstest, ist echt arm. Aber ich kann dir sagen, das ist leider bei jeder Rasse so. Das Wichtigste überhaupt ist, dass man sich selbst in den Spiegel schauen kann und für sich sagen kann, man hat alles richtig gemacht :-)

Ich wünsche den Kleinen alles Gute für die Zukunft und werde Alanis Entwicklung und alles andere hier auf deinem Blog weiterhin verfolgen.4. Juli 2016 – 23:19

F a c e b o o k