Je älter man wird, desto schneller vergehen die Tage. Dieses Empfinden soll daraus resultieren, dass die Tage eines Erwachsenen voller sind. Natürlich handelt es sich dabei nur um ein Empfinden, denn die Zeit geht immer gleich schnell rum. Manchmal verspüre ich einen Hauch von Wehmut, wenn ich zurück blicke. Wo ist mein kleines Manchester Baby hin? Wie lange ist es her, dass ich Kira auf die Wiese zum Pippi machen getragen habe? Wann habe ich mich das letzte Mal über dumme, französische Bulldoggen aufgeregt? Wo ist das Gefühl der süßen Vorfreude auf Tala? Die Bauchschmerzen am nächsten Morgen auf dem Weg von München nach Ingolstadt? Connies Telefonnummer, die ich in und auswendig konnte, sie ist weg. Nie wieder gewählt. Erinnerungen verblassen mit der Zeit. Vielleicht ist dies auch ein Grund, wieso ich die Fotografie so liebe. Sie hilft uns, die Erinnerung aufrecht zu halten, wieder hervor zu rufen, ein altes Gefühl in uns zu wecken, selbst wenn die Zeit die Umstände geändert hat. Die Fotografie hält den Moment fest, ob gut oder schlecht.
Das Leben ist vergänglich und Verluste gehören zu einem jeden Leben dazu. Ich glaube, dass man es sich zu einem Ziel oder zumindest Teil-Ziel machen sollte, Erinnerungen und Momente zu schaffen, die das Leben kostbar und wertvoll machen. An etwas arbeiten, auf das man gerne zurück schaut, an das man sich gerne erinnert. Es gibt genug Einschnitte, die wir nicht beeinflussen können und mit denen wir fertig werden müssen.
Das Jahr 2017 reiht sich dennoch beinahe nahtlos hervorragend in das vorherige und auch das Jahr 2015 ein. Zu meinem Geburtstag 2014 dachte ich, dass ich mich nicht mehr erholen würde von den Strapazen der letzten 2 Jahre. Dass ich vielleicht eine große Chance vertan habe, nicht nach Amerika auszuwandern, mich letztendlich doch noch gegen all das zu entscheiden. Dass es mir jetzt noch schwerer fallen würde, meine Wünsche und Pläne umzusetzen. Aber so ist es: Wo sich eine Tür schließt öffnet sich eine andere. Über das Jahr 2015 und 2016 habe ich bereits berichtet. Wie glücklich ich mit Polly, mit meinem A- Wurf, etc. bin, habe ich glaube ich oft genug erwähnt. Daher möchte ich mich so fern es geht ausschließlich dem noch aktuellen Jahr widmen. Dieses Jahr war ebenfalls ein sehr, sehr prägendes, sowohl positiv als auch negativ. Ich möchte auch dieses Jahr nicht chronologisch aufführen, sortiert nach Monaten oder oder. Die Dinge, die mich bewegt haben, werden mir schon einfallen. Der Rest wird sicher aus gutem Grund gefiltert.
Pollys AEP Test. Dieser fällt mir als negatives Ereignis als aller erstes ein. Im März haben wir unsere Zuchtzulassug gemacht und bestanden,Patella ok, Augen ok, und bevor sie ihren ersten Wurf haben konnte oder überhaupt aktiv in die Zucht ging, habe ich sie bereits herausgenommen. Einseitige Taubheit. polly

Die einzigen Kosten, die ich mir gespart habe, war die Erweiterung meines Zwingers auf Parson Russell Terrier. Der Rest war alles unter Dach und Fach. Es ist schwierig zu akzeptieren, dass manche Dinge nicht sein sollen, wenn man sie sich so sehr wünscht. Mittlerweile habe ich mich damit abgefunden. Polly ist der beste Hund den ich jemals im Sport geführt habe – und wohl auch erstmal eine zeitlang führen werde. Ich möchte dazu gerne das Zitat meines Trainers zitieren, der dieses Jahr Weltmeister geworden ist: „Nach einem Hund wie Polly kannst du nur noch in die Scheiße greifen.“ Das ist jetzt sicherlich nicht negativ auf Alanis bezogen, eher extrem positiv auf Polly. Polly ist eine Spitzensportlerin, egal ob mit Taubheit oder ohne und ich bin überzeugt, dass wir noch viele erfolgreiche Jahre haben werden. Dennoch war ich auch von meiner Verpaarung überzeugt. Der Rüde, den ich für sie gewählt hatte, war in meinen Augen erstklassig. Optisch absolut korrekt aufgebaut mit einem schönen Gebäude, ordentlicher Tiefe im Brustkorb und exzellenten Winkelungen, gekoppelt mit ausreichend viel und kräftiger Farbe. Eine optimale Ergänzung (sofern man sowas wirklich planen kann) für Polly. Dass er Agility macht, wusste ich bei meiner Anfrage nicht. Ich dachte mir damals, dass wenn jeder Welpe nur 50% von Pollys Temperament kriegen sollte, dies völlig ausreichen würde. Doch der Rüde war ebenfalls im Agility aktiv, ist die WM- Qualis mitgelaufen, wo wir uns das erste Mal getroffen haben. Pollys WM- Qualis waren nach dem ersten Lauf vorbei, da sie sich ganz schlimm eine Kralle eingerissen hat und vor Ort noch unter Narkose operiert werden musste. Das war natürlich wieder mehr als bescheiden. So hat Polly ihren Zukünftigen auch gar nicht mal kennengelernt- und wird es nun auch nicht mehr. Im Vergleich zu Polly hatte der Rüde ein völlig ruhiges, ausgeglichenes Wesen, ein Hund, der trotz Trieb auf dem Teppich geblieben ist. Am 19.12., also vor nicht mal zwei Woche kam die Horror- Meldung: Der Rüde ist gestorben. 2013 geboren, ist er keine 4 Jahre alt geworden. Diese Nachricht hat mich ebenfalls tief erschüttert und ich musste sehr viel weinen deswegen. Jedoch ist dies auch ein weiteres Zeichen für mich gewesen, dass der Wurf einfach nicht sein sollte. Manchmal muss ein einzigartiger Hund eben ein Unikat und Einzelstück bleiben. Einen Plan B hatte ich für Polly nie. Es sollte dieser Rüde werden, oder keiner. Aber dass es niemals Polly Babies geben wird, war ja schon länger klar. pollyAus diesem Grund habe ich unter anderem Tala gekauft. Zwar springe ich jetzt ein bisschen in meinem Jahresrückblick, aber der Übergang passt gerade. Auch wenn ich Manchester Terrier züchte (züchten möchte), mag ich eine mehr oder weniger gemischte Truppe. Vor allem für die Fotografie finde ich unterschiedliche Hunde interessanter. Ich hätte aus Pollys erstem Wurf eine Hündin behalten wollen, einen vierten Hund durfte ich mir immerhin aussuchen. Dafür hätte ich auf meinen Tamaskan verzichtet, denn der stand schon länger auf der Liste ganz weit oben. Da es dazu aber nicht kommen wird, und ich erstmal keinen dritten Manchester möchte, habe ich frühzeitig damit angefangen, Tamaskan Züchter zu kontaktieren, da die Rasse nun mal extrem selten ist und noch in der Entstehung und es kaum Züchter gibt. Der Weg versprach steinig und schwer zu werden, fast aussichtslos, vor allem wenn ich nicht bereit war, 5 weitere Jahre zu warten. Bis ich Debby kennengelernt habe. Der Rest der Geschichte sollte ja bekannt sein, ist schließlich noch gar nicht so lange her. Bis auf die Tatsache, dass man wirklich von JEDEM angesprochen wird und alle Menschen Tala streicheln, bestaunen und fotografieren wollen und ich dann nur damit beschäftigt bin, die Terrier einzusammeln oder davon abzuhalten, irgendeinen Quatsch zu machen, weil ich abgelenkt bin, was echt nervt, ist Tala einfach perfekt für uns. Wenn wir im Hof aus dem Auto steigen für die 4,5 Meter bis nach Hause, leine ich die anderen Hunde sicherheitshalber an, vielleicht ist die Nachbarskatze da oder sonst was, aber Tala darf einfach so nach Hause laufen. Sie ist sehr wenig anstrengend, sehr verschmust, sehr folgsam und extrem einfach im Umgang, finde ich. Vielleicht bin ich auch nur sehr, sehr abgehärtet, aber es ist mit ihr genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Selbst Daniel hat gestern ENDLICH zugegeben, dass er es sich mit dem vierten Hund, noch einem Welpen, einem großen Hund etc. viel anstrengender vorgestellt hat. Tala ist auch der einzige Hund, den Daniel vor allem draußen auch mit erzieht. Stets bewaffnet mit Leckerlies ruft er sie regelmäßig, denn sie muss ja auch auf ihn hören 😀 Entweder er hat es bei den Terriern aufgegeben, oder er hat eingesehen, dass er bei Tala einfach die besseren Karten hat. Wir lieben sie über alles und könnten uns keinen besseren Tamaskan Hund vorstellen. Sie ist rundum ein herziges Geschöpf, das sich aktuell zu meinem Ruhepol entwickelt, wenn sie natürlich auch welpenmäßig noch viel anknabbert, anspringt oder anderen Schabernack treibt. Sie ist einfach ein super lieber und braver Hund, der sicherlich ein toller Begleiter wird. Und dass die Dinge nun mal so gekommen sind, wie sie sind, hat ganz bestimmt einen Grund. Davon bin ich überzeugt. Polly- Welpen- Tür zu, Tamaskan- Traumhund- Tür auf. Ich freue mich auf unser Abenteuer!

Foto_08Das größte Ereignis war aber bestimmt, dass wir UNSER Haus gefunden haben. Bereits bei 3 Häusern zuvor haben wir die Makler positiv zurück gerufen, hatten aber Pech, weil die Immobilien innerhalb von 12 Stunden nach Besichtigung bereits weg waren. Ich erinnere mich noch vage, wie viel schlechte Laune das bei mir bewirkt hat. Und da ist sie wieder, die 600qm- „Garten“- in- einer- Wohnsiedlung- lass- die- Hunde- auf- keinen- Fall- bellen- Tür, die sich geschlossen hat, und die 3600qm- alles- scheiß- egal- Park- statt- Garten- Tür, die sich geöffnet hat. Ich habe gelernt, dass es sich lohnt, dem Leben zu vertrauen. Dinge passieren sehr wohl aus einem Grund, auch wenn sie uns im Rahmen einer sich schließenden Tür erstmal oft wie eine Sackgasse erscheinen. Habt Vertrauen! hausBei jeder Immobilie zuvor dachte ich mir, okay, wenn man dies ändert, wenn die Polly ein Anti- Bell- Halsband bekommt, wenn ich nur zu bestimmten Zeiten trainieren, wenn ich meinen Kunden doch verklickern kann, dass sie es sich ruhig mit ihren Neugeborenen in meinem Keller schon mal gemütlich machen und die Spinnen bitte einfach ignorieren etc. bis wir dieses Haus hier gefunden haben. Das erste Mal hatte ich das Gefühl: dieses oder keines. Wenn es dieses nicht wird, wird es danach nichts vergleichbares mehr geben. Ich weiß noch wie NERVIG ich an dem Abend war. Wir sollten uns bis zum nächsten Tag um 9.00 entschieden haben, aber ich habe Daniel so doll genervt, dass er am selben Abend um 21.00 den armen Markler noch gestört hat. Warum es so lange leer stand, ist mir unbegreiflich. Wir haben weder im Keller, noch im Pool oder im Garten oder sonst wo ein paar verscharrte Leichen gefunden und ich kann es KAUM erwarten, bis wir nach unten gezogen sind und anfangen, UNSERE Wohnung einzurichten. Dieses Haus hat mir bereits sooooo unbeschreiblich viel ermöglicht. Tala, die Entwicklung meiner Fotografie und ein Zuhause für Daniel, die Hunde und mich. All die Dinge, die ich in meinem Leben am aller, allermeisten liebe. Auch wenn der Umbau des Studios gerade erst begonnen hat, sind die zwei Räume, in denen ich übergangsweise arbeite, bereits der totale Luxus für mich. Ich habe so viel Platz wie nie zuvor und habe mich dieses Jahr an ganz, ganz neue Bereiche und Aufträge getraut. Ich habe schon ziemlich konkrete Ideen wie das Studio aussehen soll und plane eine weitere Website, die sich inhaltlich von den Hunden trennt, da die anderen Anfragen einfach immer mehr werden. Demnach freue ich mich unendlich auf kommendes Jahr.
Dieses Jahr war auch das nächstes Jahr mit Daniel, das wir gemeinsam überstanden haben. Das ist ganz praktisch, da wir ja nun das Haus an der Backe haben 😀 004A1153Ein Haus, ich denke egal ob gebaut oder gekauft, stellt einen als Paar sicherlich schon noch mal auf die eine oder andere Probe. Zwar dachte ich, dass das nicht sooo doll sein wird, aber phasenweise ist es das schon. Es ist der finanzielle Druck, das alles zu packen. Es ist die Arbeit, die man nicht ignorieren kann. Es ist der Kreislauf der Natur, die Tatsache, dass du in diesem Dschungel noch nicht durchgestiegen und hinten angekommen bist, während deine Arbeit vorne bereits nicht mehr zu sehen ist. Es sind oft unterschiedliche Vorstellungen, die aufeinander treffen. Dulde ich das Verhalten der Nachbarn? Daniel: ja, ich: auf keinen Fall – und wenn die Polizei kommt- und mir doch scheiß egal- und ich brauche keine Nachbarn usw. Wie wasche ich die Wäsche? Ich: weiß + Handtücher 60°, bunt 40°. Daniel: bunt 40° eigenes Spar- Programm (das klappt WUNDERBAR mit meinen Ich- setze- mich- einfach- in- jeden- Dreck- Klamotten- Hauptsache- ich- bin- näher- an- meinen- Hunden. NICHT!), weiß private Kleidung separat- nicht mit weißen Arbeitsshirts 60°, Unterwäsche + Handtücher bunt und weiß zusammen 60°, Arbeitskleidung bunt 60°, Arbeitskleidung weiß 60°. Als ich  letztes Jahr zu Daniel in die Lessingstraße gezogen bin, musste ich ihn des Öfteren anrufen und fragen, wie das nochmal war. Bis ich irgendwann einen Spickzettel auf dem Schreibtisch liegen hatte. Sowas kann sich doch kein normaler Mensch merken. 18 getrennte Wäscheberge, die darauf warteten, genug Mitspieler für einen Waschgang zu finden. HILFE! Aber: Ich: arbeite Zuhause, Daniel: auswärts, also= Wäsche: weiß + Handtücher 60°, bunt 40° 😀 Hat bisher niemand gemerkt. Ich sehe es ein, dass man Hundedecken nicht mit seiner Anzughose wäscht, dafür haben wir ja nun zwei Waschmaschinen, meine aus der Werlstraße für die Hunde, Daniels für unsere Klamotten. Aber sonst? Oh man. Was wir wegen Wäsche diskutiert haben. Unglaublich. Es ist ebenfalls etwas nervig, dass ich den ganzen Haushalt am A**** habe. Daniel hat sich wunderbar daran gewöhnt, dass immer alles sauber ist, wenn er von der Arbeit kommt, seine Wäsche – natürlich nach seinen Vorstellungen gewaschen (haha) – sauber, gebügelt und in den Schrank sortiert, dass das Essen auf dem Tisch steht, die Hunde versorgt sind und die Post oben auf seinem Platz am Esstisch liegt. Ich bin ja zuhause. Die paar Sachen, die ich da so am PC mache. Tz. Wer sich zeitlich 4 nicht gerade anspruchslose Hunde leisten kann, kann doch auch mal eben nebenbei den Haushalt machen -.- Jedoch genieße ich es auch, dass wenn Smartphone Nummer 48 mal wieder einen kleinen Riss im Display hat, oder die Scheiben am Auto nicht mehr hochgehen, oder ich gerne ein Fotostudio hätte, diese Dinge mh, sagen wir irgendwann erledigt werden. Tja, und da ist sie, die klassische Rollenverteilung. Daniel kommt dreckig und stinkend von der Arbeit wieder und geht unten in unserer Bald- Wohnung noch Wände einhauen, oder was auch immer da gemacht werden muss, und ich stehe am Herd und tue so, als könnte ich kochen. Ebenfalls ein Highlight von 2017: Ich habe das erste Mal in Kochbücher geschaut. Das tolle ist: Es hat sich noch nie jemand beschwert (also Daniel). Es fallen schon mal so Sätze wie: „Etwas weniger flüssig, dann ist es perfekt“ (Lasagne 🙁 ) aber die Teller sind immer leer und es wird gegessen, was auf den Tisch kommt. Es ist aber auch irgendwie gemein, dass Daniel ein Fotostudio bauen kann und gleichzeitig viel besser kochen, als ich. 🙁 Ich hoffe einfach, dass wir all die Phasen, die man so in einer Beziehung früher oder später zwangsläufig durchmacht, gemeinsam packen. Ansonsten haben wir beide glaube ich ein Problem. Ich vielleicht noch ein paar mehr 😀 Ja, heute wird wieder provisorisch fleißig gekocht, dann kann bestimmt nichts mehr schief gehen… SAVE_20171228_101535

Agilitytechnisch habe ich mit Polly alles erreicht, was ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe. Deutsche Meisterschaft, German Classics und meine Startberechtigung für die Weltmeisterschafts- Quali- Läufe, die nächstes Jahr im März wieder starten. Leider hatten wir vor allem auf der DM etwas Pech, aber qualitativ und zeitlich hat die Polly wirklich bewiesen, dass sie locker mitlaufen kann. Ich hoffe sehr, dass es bald trockener wird und wir den Rasen wieder mähen und vor allem vertikutieren können. Die Fläche ist da, aber sie braucht so viel Pflege.
Alanis hat immerhin ihre Begleithundeprüfung bestanden. Bei miserablem Wetter hätte ich stolzer auf sie nicht sein können. Zwar habe ich mit dem Gedanken gespielt, zum Ende des Jahres eventuell noch ein Turnier mit ihr zu laufen, aber dafür habe ich einfach das ganze Jahr lang nicht ausreichend und intensiv genug geübt. Sie bringt einfach andere Voraussetzungen mit im Vergleich zu Polly. Und als Polly aufgebaut wurde, war die Welt in der kleinen Werlstraße noch in Ordnung. Das war sie dieses Jahr nicht mehr, weswegen ich die Wiese und die Idioten drumherum gemieden habe und mein Steg ziemlich lange einfach abgedeckt rumstand. Nächstes Jahr gehen wir definitiv offiziell auch in den A-Läufen natürlich an den Start und fangen, so sieht es das neue Regelwerk nun mal vor, mit der A0 an. Am Anfang fand ich den Gedanken echt doof, aber mittlerweile finde ich es ganz ok. Es ist ja doch nicht zu ändern 🙂 Sie ist und bleibt auch irgendwie mein Baby… IMG-20160607-WA0018

Wir hatten dieses Jahr einige schöne Turniere. Coburg hat mir gut gefallen, Bochholt hat mir gut gefallen und auch die Meisterschaften habe ich genossen. Je nachdem, wie das mit der Arbeit so wird nächstes Jahr möchte ich gerne auch wieder mehr starten und gerne auch wieder auf Turniere, die eher „voll“ sind, wo ich oft denke: och nö. Mit Lane verfolge ich die Qualis für die Meisterschaften gar nicht mehr. Zeitlich kann Lane sicherlich die meisten Hunde schlagen, aber ihre Zonen frustrieren mich sooooo unglaublich. Einmal gute Runnings ist man so krass verwöhnt. Ich möchte nie wieder 2on2off führen. So froh, dass ich es damals mit Polly gewagt habe. Heute bin ich überzeugt, dass man sie jedem Hund beibringen kann, nur eventuell keinem, der seit 7 Jahren mehrfach die Woche was anderes trainiert hat. Umtrainieren ist etwas, wovon ich einfach immer Abstand nehme. Sauber aufgebaut, das unbeschriebene Blatt beschrieben, finde ich es mega, mega gut. 2016-08_terrier_cup_dara_mit_polly-32

Ich kann dieses Jahr also wirklich nicht klagen. Die 5- Jahre- danach- Marke habe ich ebenfalls geknackt. Nachsorge Untersuchung Nummer x ist unauffällig gewesen und es gab gesundheitlich auch nichts, was ich wirklich großartig erwähnen müsste. Sinusitis ist nach wie vor etwas, für das ich prädestiniert zu sein scheine, habe ich einfach ständig. Ansonsten hier und da mal ein Wehwehchen, aber ich denke das haben wir alle. Ich bin eben auch keine 20 mehr und mein Körper hat schon die eine oder andere Prozedur hinter sich. Leider. Das einzige was mich echt nervt, sind meine Haare. Die haben ein Problem, für welches ich die Ursache noch nicht gefunden habe. Ich denke, sie sind mindestens zur Hälfte weg. Und ich weiß auch genau, wohin. Auf meine Pullis, meine Jacken, in diverse Abflüsse und vor allem in meine Haarbürste. Sie fallen nicht zwangsläufig aus, sie brechen eher ab. Darauf kann ich mir keinen Reim machen, da sind gänzlich chemisch unbehandelt sind. Dieses Problem hat aber schon vor 1,5 Jahren begonnen, also eher letztes Jahr. Dieses Jahr war es aber doch so schlimm, dass ich sie massiv gekürzt habe. Nun versuche ich sie in einem erstklassigen Salon wieder aufzubauen. Alle 4-8 Wochen Intensivpflege. Mal schauen, was das bringt. Edith, die ich am 17.12. getroffen habe, beschreibt das selbe Problem. Aber wer eh schon 7 mal mehr Haare hat, hat ja bis zu meinem Zustand auch noch etwas abzuwerfen. Vielleicht ist es auch nur die Panik, wobei die Haare während der Behandlung ja auch nicht von sich aus ausgegangen sind, sondern durch die Chemotherapie. Also, einfach mal weniger stressen. Hilft vielleicht schon ein bisschen. Und es gibt immerhin einen Grund, dankbar dafür zu sein, dass sie überhaupt da sind. Dass wir gemeinsam da sind. Mit 4 kleinen Bratwürstchen, die vorm Ofen liegen. Dieses Jahr hatte wirklich viele schöne Ereignisse und Tage. Mein Geburtstag war toll. Der letzte, warme und wirklich sonnige Tag dieses Jahr. Der 28.08. Bis auf 3 Personen sind alle gekommen, die ich eingeladen habe. Ja, es waren mehr als 4! Der Tag an dem ich mit Tala- Baby rausgegangen bin, um in unserem vermeintlich nicht mehr so schönen Garten schnell noch ein paar Fotos zu schießen, bevor das ganze babyhafte weg ist: Sonne! Danke. Und vielleicht beginnt das Jahr 2018 direkt mit dem nächsten großartigen Abenteuer. IMG_20171228_102127