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Polly

Polly war der ungeplanteste Hund von allen. Ein bisschen erinnert mich unsere Geschichte an die von Lane und mir. Sie kam im zarten Alter von 10 Wochen bereits zu ihrer Züchterin zurück, weil die Menschen, die sich für Polly entschieden haben, recht schnell überfordert waren mit ihr. So wurde eine Suchmeldung bei Facebook gestartet, in der Hoffnung, die richtigen Menschen für Polly zu finden. Als ich den Aufruf das erste Mal gesehen habe, habe ich ihn überflogen. Auch wenn ich persönlich angesprochen wurde, ob dieser Hund nichts für mich wäre, habe ich nicht weiter darüber nachgedacht. 2 Wochen später hatten sich immer noch nicht die richtigen Leute für sie gefunden, und der Aufruf wurde wiederholt. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht warum ich dieses Mal dran hängen blieb, aber so war es. Die Recherche auf ihrer Website fing an, ich habe mir versucht, auszumalen, wie es mit einem weiteren Hund wäre etc. Auf einmal war der Gedanke gar nicht mehr so befremdlich, und ich wollte nur noch meine Nachsorgeuntersuchung abwarten, bevor ich sie mir ansehe. Und plötzlich konnte ich es kaum erwarten. Einen Namen hatte ich zu dem Zeitpunkt bereits gefunden für sie und dass im Krankenhaus alles gut lief, war abzusehen. Es bedarf keiner weiteren, überflüssigen Worte. Ich liebe Terrier, ich liebe lustige, energiegeladene Hunde, die mit ihrer guten Laune anstecken und genau das ist Polly. Sie hat unglaublich viel Temperament und von den 3,7 kg die sie derzeit auf die Waage bringt, sind mindestens 3kg Selbstbewusstsein. Sie ist definitiv der perfekte Hund für mich und ich bin froh, vor ihr bereits so viele anstrengende Hunde gehabt zu haben. Sie schafft es nicht wirklich, mich absolut an meine Grenze zu treiben, auch wenn sie sich sehr viel Mühe dabei gibt. Sie ist wild, laut, unkontrolliert und das „schlimmste“: ausdauernd. Ausdauernd in allem, was sie tut. Unermüdlich kann sie versuchen, ein Loch in die Couch zu buddeln, oder Lane, die gerade schläft, anzubellen. Sie hat ein so zauberhaftes Wesen, dass ich mich am liebsten selbst beneiden würde, um diesen kleinen, lustigen Hund, den man einfach lieben muss.polly1

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